Frankfurt und das (de)zentralistische Deutschland (Allgemeines Forum)

oska, Dienstag, 11. Juni 2019, 22:59 (vor 8 Tagen) @ ffz

wieder nach Frunkfurt-Süd umgeleitet werden wegen Bauarbeiten fluchen die Pendler

... weil ihre Umsteigeverbindungen ab Hbf bestehen.


In Frankfurt gibt es drei relevante Bahnhöfe: Hbf, Flughafen, Süd. Wenn die drei miteinander verbunden werden (ob U-Bahn oder People-Mover) und von dort sinnvolle ÖPNV-Konzepte ins gesamte Stadtgebiet und Umland bestehen, dann ist es für den Pendler egal, wo er ankommt.

Viele Hotels sind in Hbf-Nähe. Auch geschäftliche Veranstaltungen finden oftmals hauptbahnhofsnah statt. Ich möchte auch nicht die Hauptbahnhöfe isolieren, sondern andere Bahnhöfe stärker integrieren.

Wenn ich als Tourist eine Fernreise mache, muss ich in meiner Heimatstadt jetzt auch schon zum Hauptbahnhof fahren. Ich könnte aber auch vom Fernbahnhof aus starten. Beispiel Kassel. Für manche (un)angenehmer, aber der ÖPNV hat sich angepasst und niemand beschwert sich heute darüber.

Es gibt Touristen die übernachten in Bahnhofsnähe und brauchen kein ÖPNV-Ticket. Die meisten wollen aber auch Ziele erreichen, die weiter weg sind. Auch hier könnte der Fernbahnhof ein gleichwertiger Ausgangspunkt sein, wenn der ÖPNV stimmt.

Du hast geschrieben, das Frankfreichs FV duozentralisch ist. Stimmt. Deutschland ist zentralistisch. In den Städten. Alles auf den Hbf ausgerichtet. Ich fände ein breitmaschigeres Netz im ÖPNV besser, wie es der Fernverkehr vormacht. Durch die Innenstädte und am Hbf vorbei fahren die Linien ja sowieso. Nur der Rest muss besser erschlossen und miteinander verbunden werden.


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