Go-Ahead zieht in BaWü die Notbremse (Allgemeines Forum)

ffz, Dienstag, 11. Juni 2019, 21:57 (vor 9 Tagen) @ Turbonegro
bearbeitet von ffz, Dienstag, 11. Juni 2019, 21:59

Hallo,

nach dem der Pfingstsonntag und der Pfingstmontag schon von zahlreichen Ausfällen und hohen Verspätungen geprägt war hat Go-Ahead heute Mittag die Notbremse gezogen. Bis auf Weiteres entfällt der IRE 1 zwischen Aalen und Stuttgart Hbf bis auf den ersten Zug Morgens von Aalen und Abends der letzte Zug nach Aalcne Ersatzlos. Die RB 13 wird zwischen Ellwangen und Crailsheim durch einen Bus Not Verkehr ersetzt. Die FLIRT 3 zeichnen sich durch zahlreiche Störungen am LZB-Rechner und viele Türstörungen und Störungen an den Trittstufen aus. Dazu kommt dass Go-Ahead einen erheblichen Personalunterbestand hat, die Leih-Tf von DB Regio die sich Go-Ahead für 3 Jahre geleihen hat haben noch keine FLIRT 3 Ausbildung, bei Go-Ahead fehlt es an der Streckenkunde und es gibt recht viele Tf die die Prüfung zum Tf nicht bestanden haben. Zudem erweist sich der vom Aufgabenträger NVBW vorgegebene Fahrplan für den IRE 1 Langläufer Aalen - Karlsruhe als unfahrbar, mit 6 Min Bahsnteigwende in Aalen und 12 Min Bahnsteigwende in Karlsruhe mit Beistellen bzw Trennen von Triebwagen ist kein Puffer zum Verspätungsabbau vorhanden. Durch die Fahrzeitneutral neuen Halte in Remchingen(Wilferdingen-Singen) und Schorndorf gegenüber dem IC 2 der Linie 61 hat man zwischen Stuttgart und Karlsruhe noch 1 Minute Fahrzeitreserve und zwischen Aalen und Stuttgart noch 2 Min Fahrzeitreserve, wobei die 30 Sekunden Halte in Remchingen und Karlsruhe-Durlach in der praxis außer Sonntags Morgens nie klappen dürften.

Bis mindestens Ende Juni müssen die Verantwortlichen von Go-Ahead täglich zur Krisensitzung im Verkehrsministerium in Stuttgart antreten.


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