Wo ist denn dann die Grenze? (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 11. Juni 2019, 07:53 (vor 99 Tagen) @ J-C

Huhu.

Ich denke, es ging ihm nur ums Prinzip. Dass nämlich die Redaktion nicht besonders sorgfältig arbeitet, wenn's zumindest um Symbolfotos geht. Daraus schließt er, dass auch Inhaltlich Schwächen bestehen.

Jo, ein ja auch durchaus zulässiger Rückschluß!

Ich denke, ein Symbolfoto ist verzeihbar, das hat erstmal nichts mit dem Inhalt zu tun.

An welcher 'Grenze' hört denn das 'verzeihen' auf? Ab wann ist Falsches denn nicht tolerierbar?


Immerhin hat sich ja grad der SPIEGEL auch einen Bärendienst erwiesen: im Bericht zum Fall Relotius wird schön beschrieben, wie man eine bestimmte Form einer Geschichte 'zusammenstrickt' und hält das für journalistisch auch noch völlig in Ordnung.

Da soll sich nur kein Medium wundern, wenn es als 'Lügenpresse' verunglimpft wird.

Wenn aber andererseits der Bürger Symbolfotos, die mit dem journalistischem Artikel nullkommanichts zu tun haben, als völlig okay ansieht ...

Trostlos ist das alles. Auf beiden Seiten.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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