Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz? (Aktueller Betrieb)

ITF, Montag, 10. Juni 2019, 22:24 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Hatte ich mit den 4 Minuten auch überlegt. Dachte dann aber, daß ein voller RE um 8 Uhr aus Kiel kommt, sich entlädt und dann vergleichsweise unterbesetzt weiterfährt, weil auf dem folgenden (aus Hamburg heraus führenden) Abschnitt die Pendler morgens aus der Gegenrichtung kommen, nach Hamburg hinein wollen statt raus. Nachmittags natürlich anders herum. Oder schätze ich das falsch ein?

Das mag morgens funktionieren, aber nachmittags bringen die RE aus SH viele Fernverkehrsumsteiger nach Hamburg, die dann im Hbf in die ICE's nach Berlin, Hannover, Bremen umsteigen wollen, während gleichzeitig 1000 Pendler auf ihren RE nach Niedersachsen warten.

Ich kann es nicht richtig einsortieren und auseinander halten, ob es in Hamburg keine Durchläufer gibt, weil es sich tatsächlich nicht lohnt / fahrplantechnisch nicht darstellbar ist oder ob da nur der Umstand für eine leidige Netztrennung sorgt, weil die Länder Schleswig-Holzbein, Mäck-Pomm und Niedersachsen ihren jeweiligen Regio-Kram bitte für sich behalten wollen.

In der Stunde zwischen 7 und 8 Uhr morgens kommen aus Süden 5 Metronom von Buchholz, 5 aus Lüneburg und 1 Start aus Cuxhaven im Hamburger Hbf an. Aus Norden enden nur 3 Nahverkehrszüge im Hamburger Hbf.
Ich sehe nicht, wie man 8 zusätzliche Nahverkehrszüge über die Verbindungdbahn peitschen könnte.


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