Eben mal eine Verspätungsstatistik. (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 07. Juni 2019, 15:36 (vor 9 Tagen)
bearbeitet von Blaschke, Freitag, 07. Juni 2019, 15:39

Huhu.

Fakten statt Fake-News.

Eben mal eine Verspätungsstatistik einbringen.


Berichtszeitraum: ein Monat.
Genutzte Züge: 166

Abfahrtspünktlichkeit bis 5 Min: 73,5%
Ankunftspünktlichkeit bis 5 Min: 76,5%

In die Statistik fließen 133 Fernzüge ein und 33 Nahverkehrszüge.


Nun nicht gerade Pünktlichkeitswerte, die vom Sitz hauen.

Bei einer MINUTENGENAUEN Pünktlichkeit sind die Zahlen noch etwas trauriger:

Abfahrtspünktlichkeit: 41,6%
Ankunftspünktlichkeit: 43,9%

Gut, die Zahlen zeigen, dass der Fahrplan Reserven hat.


Soweit zu dem, was ich live erlebt habe, mittendrin und dabei.


Sollte sich jetzt allerdings wer wundern - der Blaschi zählt doch im NV, wieso sind dann so viele Fernzüge in der Statistik: nun ja, ich muss etwas beichten. Die Zahlen sind jetzt nicht gaaaaanz aktuell. Ich habe gerade Aufzeichnungen wiedergefunden, wo ich mal anläßlich eines Rekordversuches einen Monat minutengenau Protokoll geführt habe. Deswegen entstammen die Zahlen dem Zeitraum 29. Juli 1989 bis 28. August 1989 und beinhalten Züge im gesamten damaligen DEUTSCHE BUNDESBAHN-Land. Übrigens ein ganz normaler Sommermonat ohne weltaufregende Besonderheiten.

73,5 bzw. 76,5 Prozent Pünktlichkeit damals verglichen zu den Werten, die heutzutage so im Raum umher schwirren, kann man dann ja nur zu einem Schluß gelangen:

FRÜHER WAR DOCH ALLES BESSER!!!


Schöne Grüße von jörg

Öh, oder etwa doch nicht? Und nur die Erinnerung ist etwas verklärt ... Oder liegt es daran, dass es damals noch nicht flächendeckenden ITF gab und nicht jede Verspätung einen Anschlußverlust nach sich zog - sofern man dank diverser Direktverbindungen überhaupt umsteigen mußte ...

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)


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