? zur unterschiedlicher Wegevorschrift u. Beförderern H&R (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

A-W @, Hannover, Dienstag, 14. Mai 2019, 23:53 (vor 64 Tagen) @ martarosenberg

Hallo,
ich bin mir bewusst. Ich vermute, dass die DB dadurch die Nutzung von anderen Grenzübergängen bei der Rückfahrt ermöglichen möchte, wenn z. B. der Zug von Stettin nach Angermünde/Berlin-Gesundbrunnen ausfällt. Üblicherweise würde man natürlich drei Sterne zwischen den Beförderercodes erwarten, damit das explizit ersichtlich ist.

Auf meiner Hinfahrt habe ich eine KiNin im Zug von Berlin nach Schwedt (über Angermünde) gefragt, ob meine Interpretation richtig ist. Sie war auch ein bisschen verwundert, aber sie stimmte mir zu. Ich habe bei der Gelegenheit explizit danach gefragt, ob ich so über Kostrzyn fahren darf. Sie hat das bejaht.

In Stettin wollte ich mich rückversichern und fragte am Schalter von PR, aber dort konnte mir nicht gesagt werden, ob ich deren Zug mit dieser Fahrkarte nutzen darf und ich wurde zu PKP IC geschickt (Schalter nebenan mit eigener Warteschlange...). Am Schalter von PR sagte man mir auch noch, dass dort nur Fahrkarten über Angermünde verkauft werden.

Am Schalter von IC wollte man mich zuerst zurück zu PR schicken. Nachdem ich gesagt habe, dass ich gerade von dort „überwiesen“ wurde, hat man sich ein bisschen gewundert und dann verschwand die Frau mit meiner Fahrkarte um sich bei Kolleginnen zu beraten. Als sie zurückkam, sagte sie mir, dass ich über beliebigen Grenzübergang (nach Deutschland) fahren darf und dass man die Angaben hinter DB-Code nicht versteht (Schreibweise von NV-Zügen und die Zugbindung). Mir wurde auch gesagt, dass ich mit der internationaler Fahrkarte keine Probleme haben werde und dass sie auf jeden Fall anerkannt wird. Zum Schluss habe ich gehört, dass IC (zumindest am Schalter) immer ein Grenzübergang eingetragen wird.

Fun Fact: In diesem Bahnhof gibt es keinen Informationsschalter. Deswegen, muss man zum Fahrkartenschalter gehen und dabei die „richtige“ Warteschlange auswählen.

Im Zug von PR nach Kostrzyn wurde ich gefragt, wo ich mit dieser Fahrkarte hin will. Ich habe gesagt, dass nach Kostrzyn und von dort weiter nach Berlin. Dann musste ich dem Schaffner die Regeln zum Wegevorschrift erklären (insbesondere, dass wenn kein Grenzübergang steht, dann bin ich frei in der Entscheidung). Er hat das akzeptiert, aber keinen Zangenabdruck hinterlassen. Nach Rückfrage meinte er, dass er sich nicht zu 100 % sicher war.

Nach Kostrzyn fuhr ich mit dem Newag Impuls: Für einige offenbar zu modern, denn es gab junge Frauen, die nicht verstanden haben, wie man sich in der Toilette von innen verschließt. Ansonsten war die Klimaanlage während der Fahrt laut und piepste kontinuierlich als ein monotones Ton. Ich war froh, wenn wir Kostrzyn erreicht haben. So was ist für längere Fahrt unerträglich. Übrigens: Ich würde lange Umsteigezeiten an diesem Bahnhof vermeiden: Dort gibt es wirklich nichts. Nur ein Fahrkartenschalter und ein Kiosk. Vielleicht eine Toilette. Sonst wirklich nichts.

Im Zug von NEB ist die KiNin erst in Küstrin-Kietz mit einem Bundespolizist zugestiegen. Er hat sich nicht für mich interessiert (ob er Zwecks Grenzkontrolle zugestiegen war keine Ahnung) und ging Richtung Zugende. Während der Kontrolle hat die Schaffnerin nichts gesagt und mir die Fahrkarte (auch ohne Zangenabdruck) zurückgegeben. Sie hat aber keine Fahrkarten „gestempelt“. Ist das normal dort?

Ich wurde sogar in Berliner S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof kontrolliert. Hier schrieben vor einiger Zeit Leute, dass dort nichts außer VBB-Tickets und City-Tickets anerkannt wird. In meinem Fall wurde die Fahrkarte dankend zurückgegeben und ich konnte den Zug (noch rechtzeitig) verlassen.

Eigentlich wollte ich nur die erste zwei Sätze schreiben...

Viele Grüße,
A-W

PS. Man kann sehr wohl einen Sparpreis nach Stettin buchen, allerdings den Sparpreis Gruppe.


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