? FGR-Frage wg. Auslagen für Taxi (Quittung vergessen) (Allgemeines Forum)

bahnfahrerofr. @, Samstag, 11. Mai 2019, 12:28 (vor 10 Tagen) @ Tino

Hallo,

wenn die "Taxi-Voraussetzungen" vorliegen, werden private Fahrtkosten mit 30 ct pro gefahrenen km erstattet, d.h. in der Regel kannst du die Strecke doppelt ansetzen, da dein Abholer ja hin und her fahren muss.

Diese Erstattung erfolgt in der Regel problemlos wenn das Taxi teurer wäre.

Blöd ist dass du halt erstmal angegeben hast, dass du Taxi gefahren bist. Ich hätte an deiner Stelle gleich die privaten Fahrtkosten angesetzt. Evtl. ist es trotzdem einen Versuch wert nochmal per Brief die Fahrtkosten geltend zu machen. Alternativ Reiseabbruch in B, was zu einer anteiligen Erstattung des Fahrkartenwertes für B-C führen sollte.


Schon ziemlich blöd. Du schreibst zuerst dass die den privaten PKW nicht anerkennen weil ja eine INFO zwecks Taxi und vergessener Quittung vorliegt. Im gleichen Atemzug schlägst Du den Abbruch der Reise vor (Achtung vorsätzlicher Betrug). Und das sollen sie auf einmal glauben wenn es unter der Vorgangsnummer eben den Hinweis mit dem Taxi gibt?

1.) zur Reiseabbruch: Hier sehe ich keinen vorsätzlichen Betrug. Er hat seine Reise letztendlich am Umstiegsbahnhof abgebrochen. Die TAXI Nutzung danach war sein Privatvergnügen und wurde durch die Bahn nicht anerkannt, da er keinerlei Nachweise hat.

Erneut ans SC FGR zu schreiben und auf den Reiseabbruch hinzuweisen, kann einen Versuch wert sein. Mehr als ablehnen können sie es nicht. Allerdings bemisst sich die Verspätungsentschädigung dann an der Verspätung am Abbruchbahnhof. Wenn diese kleiner als 120 min. ist, macht es also keinen Sinn, hier noch tätig zu werden, es sei denn, der nicht genutzte Fahrkartenanteil wäre recht lange und somit höher als 25 % des Fahrkartenwertes.

2.) Erneut an das SC FGR zu schreiben und die Kilometerpauschale - meinetwegen einfach - anzusetzen, hat sicherlich keine all zu hohen Erfolgsaussichten, da - wie du schon richtig schreibst - natürlich dort die Info bzgl. der Taxinutzung vorliegt. Es war auch gar nicht meine Absicht, dies irgendwie zu vertuschen.

Versuchen kann er es trotzdem und schriftlich darlegen, dass die Quittung verloren gegangen ist und daher daraum gebeten wird eine Kilometerpauschale anzuerkennen. Punkt. Damit macht man sich auf keinen Fall irgend eines Betrugs schuldig, sondern hat mit offenen Karten gespielt. Wenn es abgelehnt wird, ist es halt so.


Gehe bitte etwas sorgsamer mit Betrugsvorwürfen um.


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