Vergleich mit Steinwurf auf Autobahnen (Aktueller Betrieb)

gnampf @, Sonntag, 14. April 2019, 11:29 (vor 72 Tagen) @ Bahngenießer

Der Vorfall ist nochmal ein bis zwei Stufen schlimmer als ein Steinwurf von einer Brücke auf die Autobahn. Und selbst diesen betrachte ich schon als drastische Straftat. In Bad Berleburg wurde deutlich mehr kriminelle Energie eingesetzt, indem z. B. Gullideckel von weit her herbeigeschafft wurden.

Schlimmer nicht, denn beides hat mit hoher Wahrscheinlichkeit neben Sach- auch einen Personenschaden bis hin zum Tod zur Folge. Die Aktion ist nur geplanter abgelaufen und somit leichter als Vorsatz einzustufen.

Früher gab es einmal an jeder Bahnstrecke in kurzen Abständen Bahnwärterhäuschen mit Bahnwärtern, die die Strecken überwachten. Derartige Jobs könnte man an Bahnstrecken und Autobahnen zum Beispiel als gemeinnützige Tätigkeit für Hartz-IV-Empfänger wieder neu einführen, aber das ist politisch wohl kaum durchsetzbar und da gäbe es sicher auch noch andere wichtige Jobs.

Zwangsarbeit? Cool, da finden sich bestimmt eine Menge Unterstützer für ;-) Realistisch betrachtet würde es aber vor allem wenig bringen, wer nicht arbeitet weil er keine Lust auf Arbeit hat, der wird diese Arbeit sicherlich nicht gewissenhaft erledigen. Somit kannst du dann gleich noch bezahlte Aufpasser einstellen die das ganze verfolgen. Am Ende hast du mehr Geld verbraten als wenn du direkt die Leute dafür bezahlt hättest. Und verhindert hättest du sowas trotzdem nicht zu 100%, denn auch die Streckenwärter konnten nicht die ganze Strecke einsehen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Täter von Bad Berleburg von niemandem gesehen wurden. Hoffentlich ermittelt man mit vollem und personalintensivem polizeilichen Einsatz. Ich frage mich, was die eigentliche Absicht der Täter war.

Wieso das nicht? Auf den Bildern sieht es mir aus als ob das ganze am Rande von einem kleinen Kaff passiert ist. Da werden sich mitten in der Nacht nicht mehr all zu viele auf den Straßen "rumtreiben". Und das ganze vor Ort anzubringen wird wohl nur wenige Minuten dauern.

Bleibt hauptsächlich mal die Frage wer ein Motiv hatte, denn eine spontane Kurzschlußhandlung oder Suffidee kann man wohl eher ausschließen. Das ganze richtete sich wohl gezielt entweder gegen die Bahnstrecke oder wenn es ein Insider war gegen den Lokführer.


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