Mein letzter Beitrag - Das hat keinen Sinn für uns. (Allgemeines Forum)

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 14:36 (vor 68 Tagen) @ ThomasK

Spieltheoretisch ist entscheidend, wer anfängt. Und wer negativ anfängt, muss mit einem negativen Erwartungswert rechnen.

Und mit der Terminologie "sozialistische Spinnereien" hat wer angefangen? Diese Wortwahl ist zweifellos mit einer negativen Konnotation besetzt.

So eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist das ökonomisch keineswegs. Wenn die USA ihre Marktmacht gegenüber Mexiko gnadenlos ausspielen, dann könnten sie indirekt - je nach Präferenzen der Wirtschaftssubjekte - einen Großteil durch Strafzölle auf mexikanische Produkte auf den mexikanischen Verbraucher abwälzen, wenn die Händler die Strafzölle nicht oder nur teilweise an die mexikanischen Kunden weitergeben können. In dem Fall würde die Gewinnmarge der mexikanischen Händler sinken. Des Weiteren muss untersucht werden, inwieweit Mexiko über eine Handelsmacht versuchen kann, gegen die USA seinerseits Strafzölle zu verhängen.

Da die Abhängigkeit Mexikos von den USA wesentlich größer ist als umgekehrt, klingt es plausibel, dass die USA durch eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik gegenüber Mexiko sich etwa 3/4 der Investitionen der Mauer durch Mexiko indirekt zurückholen könnten.

Die USA hat gegenüber Mexiko (wem gegenüber eigentlich nicht?) eine negative Handelsbilanz. Ganz so einfach wie du es darstellst, wäre es für die USA also nicht. Die USA können sich nicht mit jedem einen Handelskrieg leisten ohne einen ernsthaften wirtschaftlichen Schaden davonzutragen. Die USA sind massiv auf Mexiko angewiesen. Von den Arbeitern ganz zu schweigen, ich spare es mir mal an der Stelle, dafür auch noch einen Beleg rauszusuchen.

"Exports were $276.2 billion; imports were $339.8 billion. The U.S. goods and services trade deficit with Mexico was $63.6 billion in 2017." https://ustr.gov/countries-regions/americas/mexico

Ich schätze die Situation politisch so ein, dass Trump mit seinen Drohungen Mexiko dazu anhalten will, ihm die Illegalen vom Hals zu halten.

Zumindest da sind wir wohl einer Meinung.

Junge, du solltest dich mal mit den Fakten beschäftigen.

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.
Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.

Fakt ist, dass Google bereits in den USA zu Milliardenstrafen verurteilt wurde.

Und was Trump anbetrifft, halte ich ihn für einen durchschnittlichen Präsidenten. Er macht einiges richtig und er macht einiges falsch. Ich beteilige mich aber ganz sicher nicht am Trump-Bashing der Pseudointellektuellen.

Tolles Wort, um Andersdenkende zu verunglimpfen.

Und im Gegensatz zu Bush, Obama und Clinton hat Trump noch keinen Angriffskrieg begonnen.

Alles eine Frage der Zeit. Für seine Diplomatie ist er wohl kaum positiv hervorzuheben.

Nebenbei bemerkt: Eine Mauer ist das defensivste Mittel, was man sich überhaupt vorstellen kann; wie eine Mauer an der Grenze zu Mexiko als Angriffswaffe funktioniert, hat mir noch keiner der Pseudointellektuellen erklären können.

Oh mein Gott, jetzt machst du dich aber komplett lächerlich. Hör bitte auf, bevor es noch schlimmer wird.
Wenn du auf Angriffswaffen hinaus willst - Was denkst du, wofür die "Space Force" gedacht ist?

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik. Aber Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert, aber bei Trump kreidet man sie ihm an. Was für eine Heuchelei!

Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert? Das stimmt nicht. [link=Merkel Klimapolitik]SPIEGEL[/link]

Übrigens ist der Ausbau der Infrastruktur in New York explizit auch in Trumps Liste, die ich verlinkt hatte, enthalten. Da Trump zudem als Jugendlicher und junger Erwachsener oft mit der New Yorker U-Bahn unterwegs war, kennt er als New Yorker alles in- und auswendig. Er weiß also, wovon er redet.

Toll. Was er selbst erlebt hat, wird also angegangen, alles andere ist egal. Passt ins Bild dieses Präsidentendarstellers.


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