Dein kompletter Beitrag (Allgemeines Forum)

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 14:17 (vor 131 Tagen) @ Paladin

Einerseits patzige Bemerkungen anprangern und gleichzeitig Wörter wie "Grünschnabel" und "auf die Schnauze" benutzen? Komm schon, das passt nicht zusammen. Bitte entscheide dich für eins.


Kauf dir mal ein vernünftiges Buch über Spieltheorie.

Spieltheoretisch ist entscheidend, wer anfängt. Und wer negativ anfängt, muss mit einem negativen Erwartungswert rechnen.

Die beide der demokratischen Partei angehören, daher sehe ich hier nicht den Vorteil für die Republikaner.


In Texas geht der Planungsprozess weiter - in Kalifornien nicht.

Zudem hat Donald Trump von Anfang an klargestellt, dass er das Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetz in Texas unterstützt. Auch das Parlament in Austin hat das klargemacht.


Donald Trump wollte auch eine Mauer bauen, die Mexiko bezahlen soll. Ganz toller Mann. He's just great, you know.


Ach Gottchen, was für eine populistische Aussage.

So eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist das ökonomisch keineswegs. Wenn die USA ihre Marktmacht gegenüber Mexiko gnadenlos ausspielen, dann könnten sie indirekt - je nach Präferenzen der Wirtschaftssubjekte - einen Großteil durch Strafzölle auf mexikanische Produkte auf den mexikanischen Verbraucher abwälzen, wenn die Händler die Strafzölle nicht oder nur teilweise an die mexikanischen Kunden weitergeben können. In dem Fall würde die Gewinnmarge der mexikanischen Händler sinken. Des Weiteren muss untersucht werden, inwieweit Mexiko über eine Handelsmacht versuchen kann, gegen die USA seinerseits Strafzölle zu verhängen.

Da die Abhängigkeit Mexikos von den USA wesentlich größer ist als umgekehrt, klingt es plausibel, dass die USA durch eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik gegenüber Mexiko sich etwa 3/4 der Investitionen der Mauer durch Mexiko indirekt zurückholen könnten.

Dafür sind aber ökonomische Untersuchungen erforderlich, um das genau zu analysieren.

Derzeit ist die Frage wissenschaftlich nicht beantwortet. Die 3/4 sind eine grobe Schätzung von mir, weil ich die Nachfrageelastizitäten nicht kenne.

Zwar würde gegenüber Freihandel das gesamte Nutzenniveau absinken, aber bei hinreichend starker Machtmacht der USA könnten sie durchaus in der Lage sein, den gesamten Wohlstandsverlust komplett auf Mexiko abzuwälzen. Ich schätze die Situation politisch so ein, dass Trump mit seinen Drohungen Mexiko dazu anhalten will, ihm die Illegalen vom Hals zu halten.

Leider geht dein kompletter Beitrag an meinem Aufhänger, dass die Demokraten "Sozialistische Spinnereien" wollten vorbei. Stattdessen lobst du nur den Trottel im Weißen Haus dafür, dass er NICHT NUR Scheiße baut. Bravo.


Junge, du solltest dich mal mit den Fakten beschäftigen.

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.

Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.

Und Amazon blockiert nicht die Plattform für andere Anbieter. Eine Zerschlagung von Google, Amazon & Co ist sozialistische Spinnerei.

Ich könnte das noch weiter ausführen, aber werde wegen OT darauf verzichten. Kleiner Tipp: Beschäftige dich mal intensiver mit Wirtschaft.

Und was Trump anbetrifft, halte ich ihn für einen durchschnittlichen Präsidenten. Er macht einiges richtig und er macht einiges falsch. Ich beteilige mich aber ganz sicher nicht am Trump-Bashing der Pseudointellektuellen. Und im Gegensatz zu Bush, Obama und Clinton hat Trump noch keinen Angriffskrieg begonnen. Nebenbei bemerkt: Eine Mauer ist das defensivste Mittel, was man sich überhaupt vorstellen kann; wie eine Mauer an der Grenze zu Mexiko als Angriffswaffe funktioniert, hat mir noch keiner der Pseudointellektuellen erklären können.

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik. Aber Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert, aber bei Trump kreidet man sie ihm an. Was für eine Heuchelei!

Da dein Hauptanliegen die Eisenbahn ist, zitiere ich mal zwei "sozialistische Spinnereien" von Sanders und Warren:

"Our rail system and our subways all over this country should not be in massive disrepair. We can rebuild our infrastructure, in New York and across the country, by asking the people on top to pay their fair share."02.11.2017

"We need a train that runs from Boston to Worcester to Springfield," Warren, D-Mass., said during an "office hours" event at the Worcester Public Library. https://www.masslive.com/news/2017/03/sen_elizabeth_warren_backs_hig.html


Ich bezog mich bei der Infrastruktur auf Newsom und bei den Sozialistischen Spinnereien von Sanders und Warren auf ihre Zerschlagungsabsichten und ihre Steuerpolitik. Insofern läuft dein Link ins Leere, da ich mich zu dem Punkt gar nicht geäußert habe.

Übrigens ist der Ausbau der Infrastruktur in New York explizit auch in Trumps Liste, die ich verlinkt hatte, enthalten. Da Trump zudem als Jugendlicher und junger Erwachsener oft mit der New Yorker U-Bahn unterwegs war, kennt er als New Yorker alles in- und auswendig. Er weiß also, wovon er redet.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum