NL: "Hochgeschwindigkeitsmetro". (Allgemeines Forum)

Meinrad aus Kanada @, Oakville, Canada, Mittwoch, 13. März 2019, 22:56 (vor 11 Tagen) @ mmandl

Was hat die Kopfform des Steuerwagens mit dem Übergang Lok-Zug zu tun? Man könnte doch auch nur den Steuerwagen aerodynamisch gestalten.

Aus drei Gruenden meine ich, einen Zug mit zwei Steuerwagen ableiten zu koennen:

1.) Die Kopfform. Talgo hat ja gezeigt, dass sie Aerodynamic sehr gut beherrschen, sei es nun der AVRIL oder die RENFE BR130. Wenn also der Steuerwagen eine Front wie ein amerikanischer Schulbus hat, muss es dafuer einen Grund geben.
2.) Die Achszahl. Der Zug hat laut DB 20 Achsen bei 17 Einheiten. 17 Einheiten ("Wagen") haben 16 Zwischenraeume, die 16 Achsen benoetigen. Bleiben zwei Drehgestelle am Ende. Bis jetzt hat aber Talgo bei Endwagen immer Einzelachsfahrwerke verwendet, waehrend Steuerwagen mit Drehgestell ausgefuehrt wurden (Amtrak). Es muss also einen Grund geben, abweichend von der Praxis ein Drehgestell zu verbauen.
3.) Der Riesenvorteil beim Lokwechsel ohne Richtungsaenderung (E auf Diesel, oder umgekehrt) zwei Steuerwagen zu haben: Zug faehrt geschoben ein, neue Lok wartet bereits am Gleisende. Waehrend gekuppelt und elektrisch verbunden wird, wird schon die hintere Lok abgekuppelt. Bei der Rueckfahrt wird genauso geschoben eingefahren, und gezogen ausgefahren. Spart wahrscheinlich 5 Minuten.

Es kann auch sein, dass ich falsch liege. Das sei schon vorgekommen, meint meine Frau.


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