internationales Denken/Planen (Allgemeines Forum)

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Mittwoch, 13. März 2019, 21:50 (vor 73 Tagen) @ Paladin

Hallo Paladin,

Man kann auch sagen: Durch die Größe und den bedeutenden Inlandsverkehr sind internationale Verbindungen in Deutschland nicht so wichtig wie für die kleinen Niederlande. :P

Das auch, aber wenn man schon Langstreckenzüge hat, ist die extra Beschaffung nicht das grösste Problem.
Bei uns wären internationale Züge eine Sonderbeschaffung.

Ich persönlich sehe es eher so: Nationalgrenzen sind Schwachsinn! Den Freiburger interessiert sicher mehr der Zug in die Schweiz oder nach Frankreich als den Kieler oder den Dresdner. Für letzteren sind die Züge nach Prag dafür wohl umso wichtiger. Etc.

Ich sehe auch gerne IC200 der NS die Amsterdam-Köln fahren. Stundentakt, ggf. zusammen mit dem ICE International. Der IC200, der auf Den Haag-Eindhoven geplant ist, sollte man stündlich nach Düsseldorf verlängern.
Genauso sollten die "IC"s die jetzt in Maastricht enden, nach Lüttich verlängert werden, und die in Heerlen nach Aachen. Wäre ja verkehrstechnisch logisch. So ist man z.B. ab Roermond mit nur einem Umstieg in Brüssel oder Köln. Das wird aber dauern, weil auf Amsterdam-Maastricht/Heerlen die VIRM-Dostos dringend nötig sind, und ein 200 km/h Nachfolger ist noch nicht geplant.

Der wirkliche Schwachsinn sind aber Systemgrenzen. Vor allem DE-NL wegen 15kV~ / 1500V=. Dank Rennbahn Aachen-Lüttich kann ein Wechselstromzug hier die Grenze queren. Nur schade, dass der Zug dennoch 3kV= benötigt, damit man in Brüssel kommt.

Infrastruktur gehört europäisch gedacht, nicht national.

Wenn Deutschland und NL besser miteinander abgestimmt hätten, hätte es vermutlich schon längst eine Rennbahn Amsterdam-Köln gegeben (nach heutigem Stand dann Utrecht-Duisburg).
Dann hätten auch die NS-"IC"s davon profitiert; diese würden dann 200 km/h fahren können.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.


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