Lösung: Sowohl SFS als auch ITF! (Allgemeines Forum)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 13. März 2019, 12:37 (vor 10 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 13. März 2019, 12:39

So eine SFS mag ja immer ganz schön sein von den fahrtzeiten her und ich komme auch so richtig auf Touren, wenn es mit über 200 durch die Gegend rast. Aber wenn man am Ende ewig auf seinen Anschluss warten muss, hat man nichts gewonnen.

Und ein ITF ist zwar sehr sexy und hat schon erfolgreich für einen Modal-Shift gesorgt, wo er angewendet wird. Aber wenn man auf längerer Strecke dann weiterhin langsamer als auf der Autobahn ist, ja dann hat man wieder nix gewonnen.

Wenn man die Leute in die Züge holen will, braucht es beides, einen ITF UND Rennbahnen. Ich verspreche euch, wenn beides gleichzeitig umgesetzt wird - am besten mit einem einfachen Tarifsystem - dann werden dir die Leute die Züge stürmen!

Da hätten wir ein Beispiel aus der Praxis, was ich halt aus Österreich fände:

Wir hätten da die Relation Wien - St. Pölten. St. Pölten ist selber ein Taktknoten, wo Fern- und Regionalverkehr aufeinander abgestimmt sind, heißt, man kommt mit minimaler Umsteigezeit zum Fernzug.

Seit der Wienerwaldtunnel gebaut ist, was die Fahrtzeit mindestens halbiert hat, haben wir auf der Relation einen so hohen Ansturm, man kommt teils nicht mehr in die Railjets rein am Morgen, die immerhin im Halbstundentakt nach Wien verkehren. Dabei gibt es noch Regionalexpresse, D-Züge zur HVZ und die Züge des Mitbewerbers seien auch noch erwähnt.

Wo man früher also tendenziell eher das Auto nahm, werden heutzutage die Railjets regelrecht gestürmt. Das geht so weit, dass heutzutage für einige Wiener es schneller zu einem Arbeitsplatz in St. Pölten geht als in Wien selbst. Damit sind also auch die Gegenzüge gerne mal stark ausgelastet.

So eine NBS alleine würde vielleicht nicht der größte Beringer sein, aber bei einem Halbstundentakt mit Verstärkern, einer Integration in den Verkehrsverbund (wodurch nur eine Zeitkarte von Tür zu Tür notwendig ist) und die Tatsache, dass die Zubringer auf den Fernzug abgestimmt sind, zusammen kriegt man eben genannte hohe Akzeptanz.

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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Roaminggebühren in die Schweiz entfallen sollten.
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