Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

mmandl, Mittwoch, 13. März 2019, 09:14 (vor 129 Tagen) @ Frecciarossa

Das beantwortet immer noch nicht die Frage, weshalb die normale Berechnung der Verspätung am Zielbahnhof auf Grundlage der tatsächlich gewählten, fahrplanmäßigen Verbindung eine Aushöhlung des Wahlrechtes sein soll, wenn der Fahrgast mit der ursprünglichen Verbindung doch auch keine Erstattung erhalten hätte. Durch die Ausübung des Wahlrechts wird er hier doch nicht schlechter gestellt, also wird das Wahlrecht auch nicht ausgehöhlt.

Die Verspätung ist aufgrund der tatsächlichen Verspätung am Zielbahnhof im Vergleich zu der vertraglich geschuldeten Ankunftszeit (ursprüngliche Verbindung) zu berechnen.


Warum hätte der Fahrgast mit der ursprünglichen Verbindung auch keine Ersattung erhalten? Für mich sind da zwei Fälle denkbar:


1. Die nach Art. 16 geforderte Verspätungsprognose tritt nicht ein -> das ist unerheblich, weil der Fahrgast nicht "schlauer als die Prognose" sein muss.


2. Die alternative Verbindung wurde aufgrund der 20-Minuten-Regelung gewählt. In diesem Fall könnte man wie gesagt (im Fernverkehr) argumentieren, dass es sich nur um ein beförderungsvertragliches Wahlrecht handelt, und daher das Wahlrecht nach Art. 16 nicht ausgehöhlt werden kann, weil dieses noch gar nicht besteht. Ist das der Fall den du gemeint hast?


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