Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

mmandl, Mittwoch, 13. März 2019, 08:05 (vor 129 Tagen) @ Frecciarossa

Wieso ergibt sich für den Sparpreiskunden bei der Nutzung eines anlassbezogenen Wahlrechts ein Anspruch und für den Flexpreiskunden bei der Nutzung seines generellen Wahlrechts keiner? Der Unterschied in der Argumentation wird nicht deutlich. Oder anders gefragt: Wieso wird bei Nutzung des Wahlrechts durch den Sparpreiskunden aus Anlass einer nicht zu einer Erstattung berechtigenden Verspätung nicht die Verspätung der tatsächlich gewählten Verbindung zugrunde gelegt, beim Flexpreiskunden aber sehr wohl? Hier klafft in Deiner Argumentation noch eine Lücke, die nicht einfach mit anerkannten Auslegungsgrundsätzen geschlossen werden kann.

Ganz einfach, weil der Flexpleiskunde zunächst nur sein Wahlrecht aufgrund des Beförderungsvertrags ausübt, der Sparpreiskunde aber eins, das ihm erst aufgrund einer Vertragswidrigkeit (Verspätung) zusteht. Dieses Wahlrecht darf nicht dadurch ausgehöhlt werden, dass man ihm andere Ansprüche aberkennt, wenn er es in einer bestimmten Weise ausübt.


Hat sich der Flexpreiskunde einmal für eine Verbindung entschieden und damit sein Wahlrecht ausgeübt (und dieses Wahlrecht nicht rückgängig gemacht), konkretisiert sich die geschuldete Beförderungsleistung auf diese Verbindung, sodass sich seine Rechte nicht von denen des Sparpreiskundens unterscheiden


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