Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

mmandl, Dienstag, 12. März 2019, 23:28 (vor 70 Tagen) @ keksi

Dort steht ja vor dem Kauf der Fahrkarte.
Das ist ja nicht der Fall wenn ich es am Bahnhof oder von mir aus in der App nach dem Kauf merke.


Deshalb schrieb der Kollege ja auch analog.


Ich sage aber es besteht der Anspruch auf 50% wenn ich aufgrund der ersten 20 Minuten Regel ein spätere Verbindung nehme und mit +120 ankomme.


Totaler Schwachsinn. Wenn ich keine Zugbindung habe und deswegen wie ein Flexpreis Ticket fahren kann, dann gilt die tatsächliche Abfahrtzeit und dann die tatsächliche Ankunftszeit. Nur wenn auf dieser neuen Verbindung dann wirklich mehr als 60min mache, bestehen Ansprüche.. Aber nicht wenn ich selbst 3 Std später los fahre und dann 50% wieder möchte.. Nur weil ich freiwillig später losfahre...

Hier machen sich manche Leute ihre eigenen Regeln....

Mfg

Hier legt nur jemand einen handwerklich schlechten Unionsrechtsakt nach den anerkannten Auslegungsgrundsätzen aus.

Und nein der Flexpreisfahrgast bekommt die 50% nicht, weil er durch die von ihm gewählte Abfahrt erst die geschuldete Ankunftszeit konkretisiert (Wahlschuld). Der Fahrgast der eine anderweitige (spätere) Beförderung wählt macht hingegen alleine von seinen "Gewährleistungsrecht" nach Art. 16 der Verordnung Gebrauch. Man kann höchstens noch diskutieren ob meine Auffassung auch dann greift, wenn der Fahrgast wegen +20 einen späteren Zug wählt oder erst wenn die von der Verordnung vorgesehenen, +61 erreicht werden.


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