Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

mmandl, Dienstag, 12. März 2019, 20:17 (vor 70 Tagen) @ musicus

Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung

Eben nicht. Sonst hätte er ja, wenn er eine Alternative drei Stunden später gewählt hätte, in jedem Fall Anspruch auf 50%, selbst wenn die Alternative pünktlich wäre...

Doch das hätte er.

Nö. Aus Art. 17 Abs. 4 VO 1371/2007 EG würde ich analog schließen, dass kein Entschädigungsanspruch für jene „Verspätungen“ besteht, die der Kunde freiwillig wählt. Leider kann ich‘s gerade nicht dir zuliebe ausprozessieren...

Das ist wirklich eine spannende Frage, aber nein, den Fahrgast trifft insoweit keine Schadensminderungspflicht, das würde sein Wahlrecht nach Art. 16 faktisch einschränken.


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