die sicherste Variante (Aktueller Betrieb)

EK-Wagendienst @, Münster, Montag, 11. März 2019, 17:42 (vor 69 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von EK-Wagendienst, Montag, 11. März 2019, 17:43

Zweifelsfrei ist die Disposition im Eisenbahnbetrieb alles andere als einfach - nur macht es sich die DB für meine Begriffe dann manchmal doch ein wenig zu einfach.

Unabhängig davon stellt sich ohnehin eine Frage:
Mit über 50 bin ich nun schon etwas älter und Stürme gab es schon immer, erinnert sei nur an Vivian und Wiebke, die halbe Wälder umlegten. Nur: Komplette Betriebseinstellungen gab es früher nicht, nicht einmal ganze Bundesländer, da waren allenfalls mal einzelne (betroffene) Strecken gesperrt (wie etwa Anfang des Jahres in Bayern nach den heftigen Schneefällen) - und damals gab es bekanntlich noch weitaus mehr Streckenkilometer als heute. Das galt übrigens auch noch zu Zeiten, in denen schon ICEs verkehrten … So viel häufiger und heftiger sind die extremen Wetterlagen nicht geworden, unterdessen gibt es aber mehrmals im Jahr Betriebseinstellungen (teils regional, teils bundesweit), da drängt sich schon die Frage nach dem "Warum?" auf.

Weil das EBA da verstärkt darauf schaut, das den Reisenden geholfen wird, den viel zu lange Evakuierungszeiten sind ja auch immer wieder hier Thema.

https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Fachmitteilungen/DE/2019/06_2019_EVU-Ueberwachung_Sc...

c. Maßnahmen nach dem Liegenbleiben von Reisezügen
Die Beherrschung des Szenarios „liegengebliebener Reisezug“ durch die EVU
kann sicherheitsrelevant werden, wenn ein Ausharren der Fahrgäste in einem Zug
über längere Zeit bei widrigen Wettersituationen oder Ausfall der Bordversorgung
erforderlich wird.
Im Fokus stehen hierzu Notfallpläne, Eingreifverfahren und das Vorhalten genügender Personal- und Betreuungsressourcen sowie die Messung der Leistungsfähigkeit der Organisation bzw. Reaktionszeiten in solchen Szenarien.


Dann ist inzwischen einfacher, man bleibt im Bahnhof stehen.

Wie schnell man an das Ziel kommt interessiert das EBA nur drittrangig.

Damit wird das auch weiterhin so gemacht.
Wenn kein Zug fährt, kann da auch niemand in Not geraten.

Und wie hat mein Ausbilder immer gesagt:
Eine Eisenbahn die steht, fährt nichts kaputt.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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