Brexit im Bahnbetrieb: Was passiert unmittelbar danach? (Aktueller Betrieb)

Aphex Twin, Montag, 04. März 2019, 18:57 (vor 21 Tagen) @ ThomasK

Wesentlich amüsanter ist hingegen die Tatsache, dass mit dem Austritt Großbritanniens in der EU Englisch als Amts- und Arbeitssprache wegfällt, da jeder Mitgliedsstaat nur eine Sprache anmelden kann.
Obwohl Irland Englisch spricht, haben die Iren Gälisch angemeldet und Malta, das ebenfalls Englisch spricht, Maltesisch.

Frankreich bereitet hinter den Kulissen schon einiges vor, dass in Brüssel als Arbeitssprachen nur noch Französisch und Deutsch verwendet wird.

So amüsant es klingt, aber mit dem EU-Austritt Großbritanniens steht die Schweiz in Brüssel sprachlich bei weitem besser da, denn Deutsch wurde angemeldet von Deutschland und Österreich, Französisch von Frankreich und Italienisch von Italien, sodass bis auf Rätoromanisch, die Schweiz bei der EU sprachlich voll vertreten ist, aber ab 30.03.2019 ist in Brüssel Englisch raus.

So mögen die Regeln sein, aber Regeln kann man auch ändern. Ich bin mir ziemlich sicher dass in der EU Englisch weiter eine wichtige Rolle spielen wird, zum einen haben Irland und Malta ein Interesse daran aber viel wichtiger ist es genügend Länder in der EU gibt in denen weder Sprachkenntnisse in Deutsch noch Französisch weit verbreitet sind, in Englisch hingegen schon. Und für die Aussenbeziehungen der EU, ob Handel oder Regulatorische Belange wird Englisch weiterhin wichtig bleiben, bzw. wenn Grossbritannien sich nicht vollkommen abnabelt sogar noch mehr.


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