Brexit im Bahnbetrieb: Was passiert unmittelbar danach? (Aktueller Betrieb)

ThomasK, Montag, 04. März 2019, 00:28 (vor 138 Tagen) @ sfn17

Der Bahnbetrieb ist schon jetzt wesentlich umständlicher, weil Großbritannien nicht beim Schengenabkommen dabei ist. Umständlicher wird es ab 30.03.2019 nicht werden.

Wesentlich amüsanter ist hingegen die Tatsache, dass mit dem Austritt Großbritanniens in der EU Englisch als Amts- und Arbeitssprache wegfällt, da jeder Mitgliedsstaat nur eine Sprache anmelden kann.
Obwohl Irland Englisch spricht, haben die Iren Gälisch angemeldet und Malta, das ebenfalls Englisch spricht, Maltesisch.

Frankreich bereitet hinter den Kulissen schon einiges vor, dass in Brüssel als Arbeitssprachen nur noch Französisch und Deutsch verwendet wird.

So amüsant es klingt, aber mit dem EU-Austritt Großbritanniens steht die Schweiz in Brüssel sprachlich bei weitem besser da, denn Deutsch wurde angemeldet von Deutschland und Österreich, Französisch von Frankreich und Italienisch von Italien, sodass bis auf Rätoromanisch, die Schweiz bei der EU sprachlich voll vertreten ist, aber ab 30.03.2019 ist in Brüssel Englisch raus.


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