Warum ? (Allgemeines Forum)

RenateMD @, Montag, 11. Februar 2019, 18:17 (vor 251 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von RenateMD, Montag, 11. Februar 2019, 18:18

Sorry, aber jetzt muß ich einfach mal antworten.

Hallo, sehr gerne.

danke für Deine interessante Frage.


Tja, ob das jetzt interessant ist, weiß ich nicht, aber das ist logischerweise Ansichtssache. Es kommt, soweit ich beurteilen, nun auch nicht sooo häufig vor. Es ist in jedem Fall eine fiktive, eine abstrakte, Frage ohne konkreten Hintergrund. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Die Thematik ist ein super Beispiel für die Mentalität der Bahn.


???

Ich verweise auf die ersten drei konkreten Beiträge im Baum. DB Netz und SuS, jenachdem DB FV und DB Regio mischen mit. Ein Unternehmen, drei Abteilungen, die sich nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Einfach mal sacken lassen.

Bevor Lösungen gesucht werden, um solche Extrahalte zu ermöglichen und dem Auto oder dem Bus in puncto Flexibilität nicht total hinterher zu hecheln, rechtfertigt man, warum es nicht geht.


Wo steht, das es nicht geht ? Wer von der DB hat auf diese Frage ganz konkret geantwortet ?

Nirgendwo. ICE-TD hat netterweise die Anforderungen der DB präzisiert und da er bei der DB arbeitet und ich ihn als authentisch und zuverlässig empfinde, verlasse ich mich darauf, dass es stimmt.

Nur damit ich richtig verstehe: Da wird abstrakt etwas gefragt, die DB antwortet nicht drauf (wie auch ?), Du gibst die Antwort so wie Du es vermutest und dann schimpfst Du aufgrund dieser Antwort, die Du Dir selber gegeben hast, auf die DB. Ist das nicht irgendwie ..., ähh, merkwürdig ? Oder hast Du vielleicht einen ganz konkreten Fall, in dem so entschieden wurde, wie Du es hier erzählst ?

Ich gebe keine Antwort, ich hinterfrage den behördlichen Rattenschwanz, der diese „Unregelmäßigkeit“ nach sich zieht. Ich unterstelle, dass der Prozess dafür sorgt, dass es sehr viel seltener dazu kommt, dass Zusatzhalte gemacht werden als möglich.

Und bzgl. Mentalität: du kommst ja aus der Praxis. Es werden halt zunächst bestehende Prozesse verteidigt und die Sinnhaftigkeit/Relevanz von Fragen in Frage gestellt, bevor diskutiert wird, was besser gemacht werden kann oder wie etwas überhaupt erstmal möglich gemacht werden kann. Die Eisenbahn in Deutschland scheint voll von diesen Verweigerern zu sein und deswegen geht es auch nicht voran.

Ich bin bei unserem EVU sicher, das man sowas zumindest erwägen würde. Für Schulklassen o.ä. wurde sowas meine ich auch schon mal gemacht. Der admistrative Ablauf dafür, erst Recht bei rechtzeitiger Anmeldung, ist jetzt auch nicht sooo schwierig, ist aber natürlich u.a. auch abhängig von der Fahrplanlage bzw. Gleisbelegung im betreffenden Bahnhof. Immerhin sind die im Beispiel genannten 100 (!) Personen auch nicht in 1-2 Minuten aus- oder eingestiegen, vom dafür notwendigen Platz im Zug mal ganz abgesehen. Dafür wurde dann bei unserem EVU auch schon mal ein Zugteil außerplanmäßig zusätzlich angehängt. ;-)

Das finde ich gut, das deutet nämlich darauf hin, dass dein EVU flexibel ist. Aber die DB ist flexibel wie ein Stein. Es scheitert ja schon daran, ausgefallene Halte durch Folgezüge zu kompensieren. Komplexität hin oder her.
Und zu den 100 Personen: jede Airline nimmt solche Gruppen mit Kusshand entgegen. Bei der DB Chaos. Wäre das Buchungssystem halbwegs fortschrittlich, hätte man immer alle Wagen, würde die Klima funktionieren, wäre das alles kein Problem.

Willkommen im 21. Jahrhundert. „On demand“ scheint ein Fremdwort zu sein. Aber Hauptsache wir entwicklen einen KCI, der mehr nervt, als Vorteile zu erbringen.


???

Anstatt den Berrieb zu digitalisieren (eine Applikation, über die ein solcher Antrag abgewickelt werden könnte in wenigen Schritten mit Sofort-Bescheid) werden nutzlose Services entwickelt.

Liebe Grüße
Renate


Trotzdem gern zurück.


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