Zug in Ronneburg war zumindest als Wendezug zusammengestellt (Umläufe, Tz-Anfragen, Tz-Taufen)

Alexander, Dienstag, 22. Januar 2019, 15:45 (vor 118 Tagen) @ martarosenberg

Hallo Marta,

Das würde den Rangiervorgang in Gotha nur unnötig verkomplizieren.


Der Zug den ich in Ronneburg Richtung Gera sah hatte die Lok vorne und den Steuerwagen hinten, d.. in Gotha war wohl eh und würde wohl eh die Lok echt getauscht (und nicht nur am anderen Zugende ran).

Ist also kein Argument.

Es ist sehr wohl ein Argument.
Bei der Fahrt von Gera nach Kassel, muss in Gotha nur die vordere Lok weg, und es kommt vorne wieder eine neue Lok drauf.
Vereinfachte Bremsprobe (ggf. NBÜ?) durchführen und weiter geht es.

Bei der Fahrt von Kassel nach Gera dagegen müsste der ankommende Tf vom Steuerwagen absteigen, hinter zur Lok (ggf. entkuppeln), dann weg fahren. Danach kann dann erst die Diesellok an den Zug ran fahren. Tf muss ggf. kuppeln und absteigen und nach vorne zum Steuerwagen laufen. Nun muss er erst den Steuerwagen prüfen (ob auch die Kommunikation mit der neuen Lok funktioniert), vereinfachte Bremsprobe und danach ist erst eine Abfahrt möglich. Beschleunigen könnte man es mit einem dritten Tf, der z. B. nur für das beistellen einer Lok zuständig ist.

Du siehst, es wäre als wesentlich aufwendiger in Gotha einen Wendezug zusammenzubauen.

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)


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