Verzögerung als Preistreiber... (Allgemeines Forum)

bendo, Sonntag, 13. Januar 2019, 11:17 (vor 98 Tagen) @ guru61

Dann sollte man mal die Verantwortlichen suchen, die die 4,5 Mrd. "garantiert" haben.


...oder vielleicht jene, die verantwortlich dafür sind, dass sich das Projekt um Jahr(zehnt)e verzögerte?! Was hätte das Projekt gekostet, wenn damals in den späten 90ern alle an einem Strang gezogen hätten und deshalb seit Mitte der "00er" Jahre im Tiefbahnhof die Züge rollen würden?!

Gruß, bendo


Kannst du die Kosten mal irgendwie beziffern und aufschlüsseln, die die Verzögerung gebracht haben soll?
2009 wurde die Finanzierung unterschrieben, Kefer sagte Kosten von 4.5 Mia voraus bei der Schlichtung 2010, seither wird gebaut. Jan 2018 ist man, bei 7.7 Mia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_und_Finanzierung_von_Stuttgart_21
Rechnen wir also ein wenig: (2018-2010)*365.25 / (7700/4500)= Da komm ich auf 0.913125 Millionen Euros pro Kalendertag.
Meinst du nicht, das sei ein wenig überrissen für eine verzögerte Baustelle?
Gruss Guru

Hallo,

Deine genannte Preissteigerung entspricht einer Teuerungsrate von 6,9% pro Jahr. Das ist in der Tat etwas mehr als die ~2% Inflation. Geht aber in Richtung der Teuerungsrate, mit welcher sonstige Immobilien in Stuttgart in den letzten Jahren gehandelt wurden. Rechnet man jetzt noch Luxuseidechsen (8700€ pro Tier) und Luxusbäume (Jeder unnötig gefällte Baum ist einer zu viel, vergleiche jedoch: aktuell werden unzählige Bäume aufgrundd er Gefahr des Schneebruchs gefällt - der einzelne Baum hat offenbar hier keine so hohe Bedeutung..) hinzu, dann passt das schon mit den 7,7Mrd€...

Gruß, bendo


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