Verzögerung als Preistreiber... (Allgemeines Forum)

Henrik @, Freitag, 11. Januar 2019, 14:54 (vor 222 Tagen) @ guru61

Dann sollte man mal die Verantwortlichen suchen, die die 4,5 Mrd. "garantiert" haben.

Viel Spaß beim Suchen - bislang konnte keiner gefunden werden..

...oder vielleicht jene, die verantwortlich dafür sind, dass sich das Projekt um Jahr(zehnt)e verzögerte?!

50.000 geizige frustrierte Wutbürger schnappen - á 100.000 € (dürfte Peanuts für die sein, erst recht auf die nunmehr 20 Jahre!)
und schwupps hätte das Projekt absolut keinerlei Finanzierungsprobleme mehr.

Was hätte das Projekt gekostet, wenn damals in den späten 90ern alle an einem Strang gezogen hätten und deshalb seit Mitte der "00er" Jahre im Tiefbahnhof die Züge rollen würden?!

ab Mitte der 90er..
5 Mrd DM - 3,6 Milliarden Euro (heute)
Fertigstellung im Jahre 2008

Kannst du die Kosten mal irgendwie beziffern und aufschlüsseln, die die Verzögerung gebracht haben soll?
2009 wurde die Finanzierung unterschrieben, Kefer sagte Kosten von 4.5 Mia voraus bei der Schlichtung 2010, seither wird gebaut. Jan 2018 ist man, bei 7.7 Mia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_und_Finanzierung_von_Stuttgart_21

Die 4,5 Mrd Euro sind Kosten- und Planungsstand vom Januar 2004, Grundlage des Finanzierungsvertrags.
Die Schlichtung und alles drumherum sorgte bereits für Erhöhung in Milliardenhöhe.

im Januar 2018 war man bei einem Finanzierungsrahmen in Höhe von 8,2 Mrd Euro

Meinst du nicht, das sei ein wenig überrissen für eine verzögerte Baustelle?

überrissen?
zweifelsohne ist das ein großer Unterschied - mit weit über 14 Jahren aber auch eine sehr große Zeitspanne.

klar, Vor der Hacke ist es duster - diese Kostensteigerungen hätte es auch ohne sonstige Verzögerungen gegeben, aber ansonsten.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum