(S21) Projekt bringt Bahn in Schieflage - Politik wacht auf? (Allgemeines Forum)

guru61, Arolfingen, Freitag, 11. Januar 2019, 12:03 (vor 220 Tagen) @ Aphex Twin


Bahn 2'000 und NEAT brauchten mehrere Abstimmungen.

Genau dass wird in Deutschland in Bezug auf S21 aber als praktisch unmöglich abgelehnt. Es wird argumentiert dass die Volksabstimmung gab (die in Wirklichkeit nur eine Abstimmung über einen Teilaspekt der Finanzierung war) und daher S21 egal was passiert gebaut werden muss.

Ja, das ist halt in einem Land so, das keine solche Tradition hat. Da können die Politiker nach Belieben hantieren.
Hierzulande sind, bis auf wenige Ausnahmen, Solche Beschlüsse dem Referendum unterstellt. Und zwar auf allen 3 Ebenen.
Wenn Du die die Mühe machst, den weiter oben verlinkten Artikel der NZZ über den Bau der Durchmesserlinie in Zürich zu lesen, dann siehst du, wie das Volk schon frühzeitig eingreifen konnte: Wenn es nach der Politik gegangen wäre, hätte man lediglich die Zufahrten nach Oerlikon 4 Spurig ausgebaut. Die Bahn wäre den Leuten die am Viadukt wohnen buchstäblich über den Balkon gefahren. Hier hat die Volksinitiative einer viel besseren Idee zum Durchbruch geholfen.

Wers interessiert: Hier noch die damalige Abstimmungszeitung:
https://www.web.statistik.zh.ch/cms_abstimmungsarchiv/pdf/20010923_Zeitung.pdf


Der frühe Einbezug des Volkes ist nicht per se schlecht.
Gruss Guru


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