(S21) Minister Hermann wacht auf - lehnt Projektabbruch ab (Allgemeines Forum)

Henrik @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 22:53 (vor 132 Tagen) @ Power132

Kommt man jetzt auch auf die Idee, dass man sich vielleicht ein wenig überhebt?

jetzt? Idee?

Einer Idee folgt eine Handlung.
Das kann hier aber allenfalls ein Gedanke sein, denn die Handlung ist schon längst geschehen, vor 6 Jahren.

Die Kosten für das Milliarden-Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 laufen aus dem Ruder.

nichts Neues, s.o. - das wissen wir alle ganz offiziell seit Anfang 2013

DB-Chef Lutz muss jetzt ernsthaft Alternativen prüfen.

Wunschdenken des FR-Autors, womit er auch recht alleine dasteht.

(...)
Die Kosten von „S21“ sind explodiert. Statt der bei der Abstimmung von der Bahn versprochenen 4,5 Milliarden Euro Baukosten werden sie laut offiziellen Zahlen auf 8,2 Milliarden ansteigen – und möglicherweise sogar auf zehn,

OMG!
Was ganz Neues und schlimmes!!!11123

wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch der Bundesrechungshof gezeigt hat

das ist echt der Knaller! :D :D
richtig guter Witz.. aber eben auch schön austauschbar.

wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch die Grünen..
wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch SÖS..
wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch Die Linke..
wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch die Frankfurter Rundschau..
wie nicht nur die S21-Gegner befürchten, sondern auch Vieregg-Rössler..

..

Mitte Dezember wurde Winfried Kretschmann richtig sauer – wegen Stuttgart 21. Erstmals ging der grüne Ministerpräsident, der Baden-Württemberg seit 2011 regiert, auf Distanz zu

worauf.... auf wen war er sauer? auf Männerhorden & Tunichtgute - das war aber im November.

auf sich selbst?
weil er nun nach über 7 Jahren geschnallt hat, dass er bzw. seine von ihm persönlich und seiner Partei geführten Landesregierungen und nur sie es in der Hand hatten, das Projekt zu stoppen.

Wurde er inzwischen mal von seinem Minister Winfried Hermann aufgeklärt?

"Bahnmanager haben mir gegenüber betont, dass sie nicht an dem Projekt hingen, dass sie sich nach der Politik richten würden. Sie seien vertraglich verpflichtet zu bauen. Wenn die Politik beziehungsweise die Vertragspartner Stopp gesagt hätten, wäre das für sie auch in Ordnung gewesen."

Die Bahn selbst würde von sich aus nicht vertragsbrüchig werden, die hält sich an die Verträge - ansonsten käme ihr das mächtig teuer zu stehen.

und Minister Winfried Hermann hat inzwischen auch geschnallt, dass das Projekt erfolgreich vollendet wird - ein Abbruch überhaupt nicht infrage kommt:

Mit Verlaub, ein Höhlenwerk und eine Grube, für die man schon mindestens drei Milliarden Euro ausgegeben hat und mindestens anderthalb Milliarden fest gebunden sind, jetzt abzubrechen, das kann man niemandem mehr erklären und rechtfertigen.


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