Eisenbahn und Schnee, einst und jetzt (Allgemeines Forum)

Alexander, Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:54 (vor 157 Tagen) @ 218 466-1

Da gibt es eben nirgends mehr örtl. Personal, also keine FdL, die mit dem Weichenbesen die Probleme, in wenigen Minuten beheben könnten. Ausser in Reutte. Das war noch der wesentliche Grund, warum es in den 1990er nur sehr selten und dann nur kurzzeitig Streckensperrungen im Winter gab, trotz viel Schneefall.
Das Estw Durach steuet alle Bf bis einschl. Pfronten-Steinach und die Schneeschleuder wird wohl auf den Hauptbanen dringender gebraucht.

Auch heute hörst du von Bahnhöfen mit Fdl und Weichenwärter, da muss der Techniker kommen oder die Schneeräumkräfte. Das sind nur noch ganz ganz wenige die selber raus gehen.

Die ÖBB ist im Außerfern auch nicht das was sie mal war.
Gefühlt ist der einzige Mitarbeiter der ÖBB dort der Fdl Reitte (alle anderen Bahnhöfe werden von Reutte ferngestellt).
Bei der letzten Oberleitungsstörung musste das Reperaturtrupp erst aus Landeck anfahren.

Gestern gab es ein Bü-Unfall bei Vils. Die ÖBB scheint sich eine Art Notfallmanager im Außerfern zu sparen, daher musste der Fdl Reutte als Einsatzleiter vor Ort hinfahren. Folge war, dass gar kein Zugverkehr zwischen Pfronten und Grießen möglich war...

Viele Grüße

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Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)


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