Eisenbahn und Schnee, einst und jetzt (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 10. Januar 2019, 07:29 (vor 75 Tagen) @ Garfield_1905

Probleme ja, aber auch zügig im Griff. Es stellt sich schon die Frage, was schief läuft, wenn im Abschnitt Kempten - Pfronten alle Unterwegshalte sowie 50% der Verbindungen entfallen, im Abschnitt Pfronten - Reutte aber alles nach Plan läuft. Hat da die ÖBB Petrus besser geschmiert oder ist DB Netz einfach nicht in der Lage, eine vernünftige Arbeit abzuliefern?


Eine gute Frage, die man aber vernünftig vermutlich nur beantworten kann, wenn man 1.) die Örtlichkeiten und 2.) vor allem die aktuelle Situation kennt.

Da gibt es eben nirgends mehr örtl. Personal, also keine FdL, die mit dem Weichenbesen die Probleme, in wenigen Minuten beheben könnten. Ausser in Reutte. Das war noch der wesentliche Grund, warum es in den 1990er nur sehr selten und dann nur kurzzeitig Streckensperrungen im Winter gab, trotz viel Schneefall.
Das Estw Durach steuet alle Bf bis einschl. Pfronten-Steinach und die Schneeschleuder wird wohl auf den Hauptbanen dringender gebraucht.
Ob es da Weichenzeizungen gibt, ist mir nicht bekannt. Unverständnis, wenn nicht. Ab einer gewissen Schneemenge und Themperaturen, werden Weichenheizungen allerdings auch überfordert.
Aktuell ist jedenfalls auch im ÖBB-Abschnitt "Aufgrund von witterungsbedingten Einschränkungen sind zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol keine Zugfahrten möglich. Ein Schienenersatzverkehr mit Bus zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol ist für Sie eingerichtet. (Letzte Aktualisierung 06:10)" zu.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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