NL: eine Sache von Access-Points. (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:21 (vor 71 Tagen) @ Oscar (NL)

In dieser Diskussion sieht man die unterschiedliche Definitionen von "dichtes Netz".

a. dichter Takt (darüber sind wir, glaube ich, alle einig)
b. relativ kurze Entfernung zu einem Access-Point (da schneiden andere Länder besser ab)
c. Anzahl der Access-Points pro Einheit Landoberfläche (da ist NL in Vergleich zu CH eher armutig)
d. wenn die Bahn streikt, ist das Netz selbstverständlich auch dicht...;).

Ein Access-Point kann ein vollwertiger Bahnhof sein oder eine provisorische Haltestelle; Hauptsache ist, man hat Zutritt zum System Bahn.
Zwar haben wir relativ wenige Access-Points, aber man kann auch die Frage stellen:

- wieviele Leute bedient ein Access-Point? (Utrecht Centraal etwas mehr als Uithuizermeeden)
- wie gross ist das Einzugsgebiet eines Access-Points? (Steenwijk eher gross, Almere Parkwijk eher klein)

Eine relevante Metric dafür ist wohl wieviel Prozent der Bevölkerung in einem 'Abstand' von z.B. 15 Minuten von einer Bahnstation entfernt wohnen (bzw. arbeiten). Wobei man hier natürlich zwischen Fussweg, Fahrrad oder Bus differenzieren könnte. Oder umgekehrt was der Median-'Abstand' in Minuten ist. Grossstädte mit einer dichten Bebauung und einem dichten Bus- und/oder Tramnetz erlauben es eine Mehrheit der Bevölkerung gut zu versorgen auch wenn es in der Fläche Defizite gibt.

- wieviele Reisemöglichkeiten bietet das Access-Point? (auch hier Utrecht Centraal etwas mehr als Arnemuiden)
- wie stehen diese drei Merkmale relativ zueinander da?


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