Unterschiede auch dienstplanbedingt (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 06. Januar 2019, 22:49 (vor 11 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 06. Januar 2019, 22:50

Hallo.


Für mich ein Grund, mich nie als Schaffner bei der DB beworben zu haben und das auch nie zu machen: die Dienstpläne, die ich weiterhin als teilweise menschenverachtend bezeichne. Und AUCH(!) daher erkläre ich mir die unterschiedliche Qualität. Nach 11/12/13/14-Stunden bist du einfach mal gar. Dazu Beginn bzw Ende der Arbeitszeit zu den unmöglichsten Tageszeiten. Und dann noch Tage, wo wieder mal Durcheinander herrschte. Menschlich verstehe ich da den Mitarbeiter, der da nach langen Schichten oder nach etlichen Fahrten mit reichlich Trouble mal den Kaffee auf hat.

Eine Zeitlang hatte ich mal den ein oder anderen Einblick in manche Pläne. Und da stand für mich immer fest: sowas möchte ich nicht dauerhaft fahren. Ein guter Freund hat u.a. auch deswegen seinen Dienst dort quittiert, sitzt jetzt auf'm Stellwerk; auch around the clock, aber wenigstens mit gleichbleibenden Schichtzeiten.


Ob das mittlerweile besser geworden ist mit den Plänen, weiß ich nicht, höre aber so, dass dem wohl eher nicht so ist. Darum bleibe ich noch immer dabei: wer sowas plant und sowas durchwinkt (auch Betriebsräte meine ich damit!), muss seine Pläne mindestens(!) ein halbes Jahr selbst fahren.

Also ich ziehe da immer vor all denen meinen Hut, die mir das Gefühl vermitteln, ich bin bei ihnen gut aufgehoben. Und das sind angesichts der Arbeitsumstände, des Arbeitgebers und auch Teilen der Kundschaft doch immer noch verdammt viele Schaffner!!!!!


Schöne Grüße von jörg

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)


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