Mehrheit besitzt kein Smartphone (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

Henrik @, Montag, 24. Dezember 2018, 01:55 (vor 299 Tagen) @ Destear

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg! Folgende Beispiele (Bedenken):

Nicht von jedem Fahrgast kann man erwarten, dass er ständig auf Smartphone oder PC+Drucker zugreifen kann. (Und wenn ich im Einzelfall am Telefon kaufe, musste ich mir meine Fahrkarte bisher immer anschließend am Automaten ausdrucken. Wie soll es sonst gehen?)

Um wie viele Betroffene handelt es sich denn da? Würde mich mal interessieren. Also, wie viele Menschen haben weder Smartphone noch Drucker? Es geht ums haben, nicht um den bloßen Widerwillen, die Geräte zu nutzen.

Die Mehrheit der Generation 65+ - das ist die Mehrheit unserer Bevölkerung, besitzt kein Smartphone.
Der Anteil des reinen Smartphone Besitzes liegt da bei grade mal etwa 40%.
Besitz. Nicht die Fähigkeit, damit auch umgehen zu können, das ist dann nochmal viel geringer.

Bei der Generation 45-65 kommt dann noch dieser pathologische notorische Widerwille bei denen hinzu, die es könnten.

Zudem haben wir 20 Millionen Mitmenschen, die unter Armut direkt leiden oder betroffen sind,
da hat sich das mit Laptop, Drucker oder Smartphone eh erledigt.

Erfordernisse:
2) In mittelgroßen und großen Bahnhöfen sollte es immer noch Möglichkeiten zum Fahrkartenkauf geben. (Reisezentrum, Bahnhofskiosk, Automat o.ä.)
3) Zumindest bei fehlender Kaufmöglichkeit am Bahnhof müssten Einzeltickets (Nahverkehr oder Anfangsstrecke) auch im Zug erhältlich sein. Notfalls beim Zugbegleiter oder (auf ländlichen Nebenstrecken) beim Triebfahrzeugführer, wenn man auch im Zug keine einfachen Nahverkehrsautomaten aufstellen möchte!

..oder besser gleich auf Ticketzwang im Nahverkehr verzichten.


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