Bedarf! (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

Destear @, Berlin, Sonntag, 23. Dezember 2018, 22:38 (vor 154 Tagen) @ Bahngenießer

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg! Folgende Beispiele (Bedenken):

Nicht von jedem Fahrgast kann man erwarten, dass er ständig auf Smartphone oder PC+Drucker zugreifen kann. (Und wenn ich im Einzelfall am Telefon kaufe, musste ich mir meine Fahrkarte bisher immer anschließend am Automaten ausdrucken. Wie soll es sonst gehen?)

Um wie viele Betroffene handelt es sich denn da? Würde mich mal interessieren. Also, wie viele Menschen haben weder Smartphone noch Drucker? Es geht ums haben, nicht um den bloßen Widerwillen, die Geräte zu nutzen.


Man stelle sich vor:
Der Drucker steht zu Hause, das Smartphone befindet sich entweder auch zu Hause oder in der Tasche eines Familienangehörigen in weiter Ferne. Man selbst befindet sich bei einem Feierabendbier mit Kollegen. Die eigentlich geplante Mitfahrgelegenheit musste eher aufbrechen oder das Auto stehenlassen. Man will also unvorhergesehen mit dem Zug nach Hause fahren. Sollte auf jeden Fall möglich sein!

Das sind eine ganze Menge Variablen, die in Summe zu einer wenig wahrscheinlichen Situation führen. Ich finde es legitim, wenn DB sich fragt, ob sie einen Vertriebsweg für solche Situationen aufrechterhalten will. Ich gehe mal davon aus, dass die Zahl der Nutzer von Smartphones oder Wearables weiter steigen wird, und damit auch die Akzeptanz als Vertriebsweg. Da wird es für den Automaten schwer. Natürlich bleibt da ein Prozentsatz am Menschen übrig, die diesen Vertriebsweg aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnen. Das muss man hinnehmen.

Übrigens:
1) An meinem Arbeitsplatz habe ich kein Netz.
2) Egal, wann ich eine Fahrkarte ziehen möchte, an der Hälfte der Automaten steht meist gerade jemand!
3) Es gibt jetzt schon einzelne kleine Bahnstationen, wo sich weder Automat noch Schalter befindet. Im Zug befindet sich auch kein Automat und nicht immer ein Zugbegleiter. Deshalb könnte auch 4) die Lösung sein.
4) Vielleicht verkauft die DB künftig (im NV recht teure) Einzelkarten im Zug, baut die Chipkarten (eTickets) weiter aus, lässt die Automaten nur an großen Bahnhöfen stehen und sonst bleibt alles beim alten. Mal schauen, was passiert! Nicht die ideale Lösung, aber machbar!

Warum nicht einfach unter Angabe einer fünfstelligen eTicket-Nummer reisen? Das wäre doch am einfachsten.


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