Doch Fehler (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

Hustensaft @, Mittwoch, 19. Dezember 2018, 17:36 (vor 92 Tagen) @ JanZ

Wem genau wirfst du „Nibelungentreue“ vor?

Schau doch einfach mal, der die DB - nicht nur in diesem Thread - immer vehement verteidigt.

Welche denn? Soweit ich weiß, muss nur eine „gängige“ Zahlungsmethode ohne Aufpreis angeboten werden, ebenso gibt es EU-Vorgaben bzgl. der Weitergabe von Kreditkartenengelten. Alles andere ist Sache des Händlers, der sich schließlich ins eigene Fleisch schneidet, wenn er nur Barzahlung in mongolischen Tögrög bei Vollmond akzeptiert.

Exakt, es muss eine gängige Zahlungsmethode angeboten werden. Problem: Es funktionierte keine der Methoden, wenigstens ist es mir nicht gelungen, ein Ticket zu buchen, egal mit welcher Zahlungsmethode.

und die Sofortüberweisung steht bei den Verbraucherverbänden noch immer auf dem Index, weil sie Kunden zu vertragswidrigem Verhalten verleitet.

Beim OLG Frankfurt stand sie 2016 nicht mehr auf dem Index: https://www.webhosting.de/shop-haendler-welche-zahlungsarten-muessen-kostenlos-angebote... Meines Wissens haben die (meisten?) Banken auch mittlerweile ihre AGB ändern müssen, so dass die Sofortüberweisung eben kein vertragswidriges Verhalten mehr ist. Nicht dass ich sie deswegen nutzen würde.

Na ja, ob die Entscheidung des OLG heute noch Bestand hätte, darf angezweifelt werden, die Welt hat sich weiter gedreht und die Sofortüberweisung hat noch immer keinen nennenswerten Marktanteil, eher im Gegenteil, außerdem handelt es sich nicht um ein letztinstanzliches Urteil. Erschwerend kommt hinzu, dass das eben nicht das "pure" Produkt "Sofortüberweisung" ist, sondern noch der Dienstleister Klarna involviert ist; hier sind Zweifel an der "Üblichkeit" erst recht angebracht.


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