Bringt vermutlich nicht viel. (Allgemeines Forum)

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 05. Dezember 2018, 08:53 (vor 8 Tagen) @ Aphex Twin

Und solange wie man keinen CO-Melder vorschreibt sollte man sich daher auch nicht anmassen Rauchmelder vorzuschreiben? Wäre dass nicht genau der Whataboutism den Du weiter unter kritisierst?

Ich sage, ein Alarmmelder für eine Substanz, die ein Mensch nicht wahrnehmen kann ist sinnvoller als einer für etwas, das der Mensch mit mehreren Sinnen wahrnehmen kann. Daher ist es widersinnig, letzteren vorzuschreiben und ersteren nicht. Insbesondere wenn man mit dem Sicherheitsaspekt argumentiert. Ich war selbst bei der Feuerwehr zu der Zeit als die Rauchmelderherstellerlobby massiv Druck gemacht hat und damit auf die Pflicht hingewirkt wurde. Was da hinter den Kulissen abgegangen ist, möchtest Du nicht wissen. (Dazu werde ich mich hier auch nicht öffentlich äußern, um nicht hier unbeteiligte Dritte nachträglich in unangenehme Situationen zu bringen.)

Du meinst also die Zeit der Prohibition in den USA sollte uns als Modell dienen?

Ich hätte damit zumindest kein Problem. Mir würde nichts, absolut gar nichts fehlen, wenn Alkohol nur noch zu medizinischen (ist ja in vielen Medikamenten enthalten) und technischen Zwecken verfügbar wäre. Was da im Supermarkt auf einmal ein Platz frei würde, wenn da kein Bier mehr die Regale verstopft... wow! Nicht, daß ich es aktiv fordern würde, aber wenn es so käme, würde mir das definitiv keine schlaflosen Nächte bereiten.

Wieso wirfst Du sie dann einen Topf? Ich habe Essen mit keinem Wort erwähnt.

Du hast Dich aber auf ein Posting bezogen, in dem es um Essen ging und dann mit Drogen argumentiert. In der Schule nannte man das "Thema verfehlt".

Würdest Du dieses 'geniessen lassen' auch auf Kinder anwenden?

Wieso nicht? Haben Kinder kein Recht auf Genuß? Nicht, daß ich selbst welche hätte, aber eine solche Sichtweise läßt mich doch etwas zweifeln.

Es gibt ausserdem zusätzlich zur finanziellen Ebene auch noch eine psychologische, wie sich Krankheit und Tod vorm Rentenalter auf das persönliche soziale Umfeld auswirken.

Das schöne daran ist, wenn Du tot bist, interessiert es Dich nicht, Du merkst es nämlich nicht mehr.

Und wieviele Autounfälle sind den auf Marijuana zurückzuführen? Es gibt hier schon deutlich Unterschiede zwischen verschiedenen Drogen.

Komischerweise lese ich in den Pressemitteilungen der Polizei regelmäßig davon, daß Fahrer, die aufgrund ihrer Fahrweise aus dem Verkehr gezogen haben, positiv auf Cannabis getestet sind. Daß es dabei nicht zu Unfällen kam, ist dann vermutlich nur eine Zeitfrage.
Generell würde ich aus dem Bauchgefühl heraus sagen, daß die Anzahl der Unfälle unter Alkoholeinfluß nur deswegen deutlich höher ist, weil die Anzahl derer, die Alkohol konsumieren (egal ob halt "mal" auf der Party zu viel oder regelmäßig, weil sie davon abhängig sind) um ein vielfaches höher ist als die der Kiffer.

Wobei ab einem gewissen Suchtlevel bei manchen die Fahrkunst unter Alkoholeinfluß sogar besser ist als ohne. Wir hatten mal einen Nachbarn, der hat es geschafft, sein Auto souverän akkurat in die engsten Parklücken zu manövrieren, nur um dann aus dem Auto zu fallen und nach Hause zu krabbeln, weil er zu besoffen war, um aufrecht zu laufen. Als repräsentativ oder gar nachahmenswert möchte ich das allerdings nicht bezeichnen.

Übrigens auch keinen CO-Melder in der Wohnung habende Grüße*
der Colaholiker

*)aber ich habe in meiner Wohnung auch nichts, was mit offener Flamme arbeitet, Zentralheizung und E-Herd eben, woher sollte da CO kommen...

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