Gegenrede (Allgemeines Forum)

Power132 @, Sonntag, 02. Dezember 2018, 12:28 (vor 11 Tagen) @ ICE-TD

- welche erhöhten Anforderungen/gestiegene Inflation/"Überstunden" rechtfertigen eine regelmäßige Forderung (alle 2 Jahre?) nach einer Lohnerhöhung von mehr als 7%? Es ist ja nicht so, dass man mit der Forderung reingeht, um am Ende bei 3% rauszukommen, nein, es werden eher 5% werden.

Lesen und verstehen. Eine 7%-ige Forderung alle 2 Jahre bedeutet 3,5% pro Jahr Forderung, da kommt am Ende grad die Inflationsrate bei raus.

Eine mögliche Lesart. Aber wenn ein TV mit einer Laufzeit für nur zwei Jahre abgeschlossen wird, liegt das an den Verhandlungspartnern. Aber die Forderung - sowie RenateMD und andere sie interpretiert, belief sich doch auf 7% (?) dauerhaft in den 2 Jahren. Und geht man mal (um es einfacher zurechnen) von 3000€ aus ergeben sich folgende Zahlen:
3000€ plus 7% macht 210€ 3000€ plus 3,5% macht 75€.

Die Forderung ist viel zu niedrig um die Berufe mit dem größten Personalmangel wirklich attraktiver zu machen.

Den Wert von Arbeit zu bestimmen, ist schwierig, weil für andere Berufsgruppen nicht nachvollziehnar. Die einen argumentieren viel zu hoch und die anderen viel zu wenig. Wenn aber dann eine Gewerkschaft nach zähem (im GdL Fall auch lähmenden) statt 7 nur 3 oder weniger Prozenz für eine Laufzeit x zustimmt, fragt sich ein Gerwerkschaftsmitglied - wozu der Kampf für nix? Ich würde dann schon die Art und Weise in Frage stellen.

Da werden dann in den nächsten Jahren noch mehr Züge ausfallen. Aber da bist du ja dann auch in vorderster Front dabei bei weinen und sich beschweren. Dein Denken bei vielen hat Deutschland zum Niedriglohnland unter den westl. Industrienationen gemacht und zu dem Fachkräftemangel geführt. Nur nichts dem Nachbarn gönnen, wenn alle wenig haben ist allen gedient.

Am Niedriglohnsektor sind andere schuld, aber keine die sich kritisch mit Forderungen und Ergebnissen auseinandersetzten.
Und den Fachkräftemangel (youtubeLink) - gibt es den wirklich oder ist das nur ein Wettbewerb Zugänge zum Arbeitsmarkt so zu gestalten, dass man politisch auf den Wunsch der Industrie eingeht, Löhne auf diese Art und Weise zu senken.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum