Direkt-RE Berlin - Dresden an den kommenden Wochenenden (Aktueller Betrieb)

idle2, Jenseits des FVs, Freitag, 30. November 2018, 21:37 (vor 16 Tagen) @ julius
bearbeitet von idle2, Freitag, 30. November 2018, 21:37

Ich habe noch nicht verstanden, worum es geht. Wer soll einen durchgehenden NV von Berlin nach Dresden benutzen, wenn parallel dazu FV im 2h-Takt besteht bzw. ein hoch getaktetes Bus-Angebot?

Wer die Strecke öfter im NV fährt, wird schnell feststellen, dass sich der NV-Zug in der Regel Richtung Süden immer mehr leert und es in Elsterwerda kaum Umsteiger in Richtung Dresden bzw. Riesa/Chemnitz gibt.

Die Region soll schnell und direkt mit den Städten verbunden werden um die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen Stichwort Strukturwandel. Der derzeitige NV endet an der Landesgrenze und verhindert oben Genanntes. Nur mit schnellen Verbindungen lassen sich Akademiker und Fachkräfte halten.

Warum es so wenige Umsteiger sind? Weil der Anschluss und die Fahrzeit der RB31 unterirdisch ist. Deswegen nehmen viele lieber das Auto.

Was ich hier beschreibe ist, dass die Infrastruktur Mm in Vorleistung gehen sollte. Man kann nicht eine ganze Region von der städtischen Entwicklung abkoppeln.

Das interessiert ein “Stuttgart - Köln Pendler“ natürlich nicht.

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum