Überwachung kein Problem. Marketing-Maßnahme (Allgemeines Forum)

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:21 (vor 12 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:24

Hallo.

Bleibt dann allerdings die Frage, wie man dann mit Zeitkarten umgeht, die es im Flugverkehr ja nicht gibt. Erhöht man die feste Erstattung auf einen Betrag, der den Fahrgästen wirklich was bringt und den EVU wirklich wehtut, müsste man wohl gleichzeitig auch eine Nachweispflicht einführen, dass der Fahrgast wirklich mit dem betreffenden Zug unterwegs war/in den betreffenden Zug umsteigen wollte.


Was in Zeiten moderner technischer Überwachungsmethoden prinzipiell kein Problem sein sollte.

In welchem Zug ich sitze: ja. In welchen ich umsteigen will: eher weniger, es sei denn, in Kürze wird auch noch das Gedankenlesen erfunden. Allenfalls kann man, ob nun mit Hafas oder irgendeiner ausgefeilten KI, abschätzen, wie plausibel es ist, dass ich in den betreffenden Zug umsteigen wollte. Dann müsste man aber auch einen entsprechenden Passus in die FGR aufnehmen, dass das zählen soll oder der Fahrgast andernfalls beweispflichtig ist.

Womöglich macht man sogar ein Marketing-Gag draus: lassen Sie sich registrieren und Sie kommen in den Genuß von Entschädigungen. Wer dann lieber anonym reisen will, der wird dann eben ausgeschlossen.

Ich bin gespannt, wie viele von den Leuten, die jetzt bessere Fahrgastrechte fordern, das gut fänden.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)


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