Denkfehler - es gibt keine Erstattung (Aktueller Betrieb)

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Sonntag, 07. Oktober 2018, 22:00 (vor 68 Tagen) @ bahn.patient
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 07. Oktober 2018, 22:00

Ich verwette ein ICE-Ticket HH-B und zurück, dass die Klausel nach BGB unwirksam ist. Eine „erhebliche Ermäßigung“ setzt denklogisch voraus, dass es Tickets zum nicht erheblich ermäßigten Preis für dasselbe Produkt gibt, für das die FGR uneingeschränkt gelten.

Gibt es - das ist der Flexpreis PK C. Übrigens ist die Klausel erheblich ermäßigt ja aus der EVO, die als Lex Spezialis über dem BGB stehen dürfte.

Ansonsten könnte Flixtrain ja auch argumentieren, ihre Tickets seien „erheblich ermäßigt“, weil günstiger als DB-Tarif auf derselben Strecke, und mit dieser Argumentation die FGR insgesamt ausschließen.

Flixtrain ist kein Nahverkehr, der IRE - zumindest nach DB-Lesart - schon. Das wäre aus meiner Sicht aber durchaus ein Ansatzpunkt um das IRE-Ticket aus der "erheblich ermäßigt"-Nummer "rauszuklagen". Das wäre dann aber eine Klausel, die unwirksam wären, weil die Bedingungen nach EVO nicht erfüllt sind - mit dem BGB hat das nix zu tun ;-)

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Weg mit dem 4744!


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