Schweizer Bahnen werden nicht kaputt gespart (Allgemeines Forum)

Marvin-GE @, NRW, Freitag, 14. September 2018, 11:31 (vor 61 Tagen) @ Bm235

Was mir aufgefallen ist: Auf eingleisigen Strecken kann noch nahezu an jedem Bahnhof gekreuzt werden. In Deutschland geht das wegen "schlanker Infrastruktur" ja meistens nur noch auf den Bahnhöfen, wo das planmäßig vorgesehen ist. Und bei Verspätungen überträgt sich alles auf die Gegenrichtung und auch noch auf die nächsten Züge, so dass es Stunden dauern kann, bis alles wieder im Takt ist.

Das konnte ich in meinem Urlaub in der Schweiz auch beobachten.
Die eingleisige Strecke Dorsten-Coesfeld erhält einen neuen Kreuzungsbahnhof. Die vorhandene Kreuzung wird dann zurück gebaut. Gerade wenn die RB von Coesfeld nach Essen verlängert wird, sorgt die verspätete RB aus Essen dann regelmäßig für Verspätung für die RB nach Essen.

Außerdem sieht man schon mit bloßem Auge, dass die Infrastruktur in der Schweiz viel gepflegter ist als bei uns. Man hat manchmal den Eindruck, als würden die Schweizer jede Strecke alle zwei Jahre neu einschottern. Und den bei uns üblichen Urwald entlang der Böschungen gibts in CH auch nicht.

Immerhin sorgen die Sträucher die ins Lichtraumprofil ragen dafür, dass der Zug mal sauber wird.


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