Ketzerische Frage zur wirtschaftlichen Lage der DB (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Donnerstag, 13. September 2018, 16:35 (vor 67 Tagen) @ ThomasK

Wie den Medien zu entnehmen ist, hat Konzernchef Lutz eine strenge Ausgabenkontrolle angeordnet, was wohl eher mit Ausgabensperre gleichzusetzen ist. Stoppt man damit auch zweifelhafte Ausgaben wie beispielsweise Stuttgart 21? Wenn ich überlege, wie viele neue Fahrzeuge man für dieses eine Projekt mit im Verhältnis geringen Nutzen man hätte kaufen können - die DB hätte im Fernverkehr keinen Fahrzeugmangel mehr ...

Zumal ja die Bundesregierung bezüglich Stuttgart 21 noch den Offenbarungseid leisten muss, dass die Hälfte des Kopfbahnhofes stehen bleiben muss.

Hat schon einmal jemand vorgeschlagen den Kopfbahnhof selber tieferzulegen (bzw. einen Teil davon)? Natürlich kann man den Bahnsteigbereich dann nicht überbauen wenn man unten etwas Tageslicht haben will, aber den grössten Teil des Gleisvorfelds wahrscheinlich schon, vor allem wenn man sich vielleicht auf vier Gleise beschränkt und nur einen Teil der Zufahrten belässt.

Aber ich nehme an wenn man dafür das Geld hätte, könnte man auch gleich den Durchgangsbahnhof mit mehr Gleisen und besseren Zufahrten ausstatten. Ausserdem würde dies alles noch einmal massiv verzögern (Baubeginn erst wenn der Durchgangsbahnhof fertig ist und Abriss der oberirdischen Anlagen erst wenn der tiefergelegte Restkopfbahnhof fertig ist).


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