Versagen der Politik? (Allgemeines Forum)

HBSA ⌂, Hamburg, Donnerstag, 13. September 2018, 11:35 (vor 67 Tagen) @ musicus

Was nun? Die letzten vier oder die letzten zehn Jahre?

Ich wollte nur untermalen, dass die führende Partei (die CDU) die letzten 13 (!!!) Jahre Zeit hatte, sich bei der DB eine Strategie auszudenken, und die letzten 4/5 Jahre Zeit hatte, eine Strategie zusammen mit dem Bündnispartner SPD zu erstellen.

Der Ministerposten für Verkehr (und digitale Infrastruktur) ist übrigens seit Kabinett Merkel II mit Unionspolitikern besetzt.

Ich spreche mich nicht für eine Zerschlagung der Bahn aus.

So wie ich das Interview verstehe, ist das ja lediglich das aus der Not geborene Mittel zum Füllen der Kasse, deren Inhalt man bitter nötig hätte, um nationale Brennpunkte überhaupt angehen zu können, ohne die massive Überschuldung bis zum Exzess zu treiben.

Das stimmt, allerdings sollte man nicht so weit gehen, wie es die Grünen vorgeschlagen haben, die ja am liebsten Netz und Betrieb trennen wollten. Das steht zwar nicht in diesem Artikel, ist aber ein Hintergedanke meinerseits. Die grundsätzliche Idee, eine "Low-Fat" Bahn, mit Fokus auf Operation in Deutschland ist übrigens eine gute, denn dieser "internationale Konzern" ist ja der Traum von Grube und Mehdorn gewesen, die auch mal einen "internationalen Konzern" führen wollten.

Wichtig ist halt, dass der Staat sein Eigentum richtig kontrolliert, und nicht nur in Koalitionspapieren Ideen vorstellt, die dann wieder nicht umgesetzt werden. "Mehr Verkehr auf die Scheine" kann nicht nur ein Credo sein, das Credo muss auch umgesetzt werden.

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Mitglied Fahrgastverband Pro Bahn e.V. und Junge Liberale e.V.


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