Hinzu kämen Äpfel und Birnen und diese ernst zu nehmen (Allgemeines Forum)

Henrik @, Mittwoch, 12. September 2018, 19:06 (vor 9 Tagen) @ Power132

Ketzerische Frage zur wirtschaftlichen Lage der DB
Wie den Medien zu entnehmen ist, hat Konzernchef Lutz eine strenge Ausgabenkontrolle angeordnet, was wohl eher mit Ausgabensperre gleichzusetzen ist. Stoppt man damit auch zweifelhafte Ausgaben wie beispielsweise Stuttgart 21? Wenn ich überlege, wie viele neue Fahrzeuge man für dieses eine Projekt mit im Verhältnis geringen Nutzen man hätte kaufen können - die DB hätte im Fernverkehr keinen Fahrzeugmangel mehr ...

Nicht nur das Loch zuschütten dürfte teuer sein, sondern was man danach aus der Restinfrastruktur des Stuttgarter Hbf machen will. Irgendwas müsste ja wiederhergestellt und anderes baulich modernisiert werden.

Hinzu kämen Vertragsstrafen für den Ausstieg
und das nicht zu knapp.

naaa, nun nehmt Ihr diesen Thread als das, was er gar nicht gemeint ist.
Ihr nehmt ihn ernst.

Stuttgart 21 wird natürlich eben nicht als zweifelhaftes Projekt angesehen, entsprechend sind die Ausgaben dort auch nicht zweifelhaft.
Es wäre gar töricht, dort jetzt an empfindlichen Stellen Ausgaben zu stoppen.
Vorhabenträger von Stuttgart 21 ist DB Netz. DB Netz hat diese thematisierte Gewinnproblematik gar nicht, ganz im Gegenteil.
DB Fernverkehr hat keinen einzigen Cent in Stuttgart 21 hineininvestiert und hat das künftig auch nicht vor, hätte also auch keinen Vorteil. DB Fernverkehr erhöht seine Gewinne, fährt aktuell mit so vielen Fernzügen auf dem deutschen Netz wie noch nie zuvor, hat grade den je größten Premium HGV-Rahmenvertrag laufen und ganz aktuell einen laufenden Autrag daraus deutlich erhöht, nebst einer weiteren Ausschreibung.


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