OT: Weißussland, Absicherungsdenken (Aktueller Betrieb)

arno50, Freitag, 10. August 2018, 13:44 (vor 69 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von arno50, Freitag, 10. August 2018, 13:46

Vielleicht könnten sich mal Insider dazu äussern, wie es bei der DB ist. Von guten Bekannten weiss ich, dass im Medizinbereich Diagnostik, Verordnung von nicht notwendigen Medikamenten und ähnliches gemacht wird allein, um sich im Nachhinein nicht irgendein Versäumnis vorwerfen zu lassen. Höchstrichterlich ist z.B. ausgeurteilt, dass bei einem Symptom auch von der seltensten möglichen Ursache ausgegangen werden muss. Sprich jeder Kopfschmerz ins MRT, jeder Bauchschmerz ins CT und Krankenhaus etc. In den Krankenhäusern wird praktisch jede auch erfahrungsgemäss banale Geschichte (habe Rücken) stationär "zur Beobachtung" aufgenommen, bzw. dies sicherheitshalber dem Pat. vorgeschlagen.

Ja die Juristen erwarten nicht nur ordentliche Aufklärung, sondern ggf. auch eindringliche Schilderung der Höllenqualen (ein Arzt wurde verurteilt, weil er nicht eindringlich genug schilderte). Vielleicht ist es im Bahnwesen ja ähnlich und ehrlich gesagt ich habe für einen Entscheider Verständnis, wenn er in der BRD sich sagt, dann lasse ich den Zug im Bahnhof ausscheiden, bevor mit der allergeringsten Wahrscheinlichkeit irgendwo auf der Strecke dann der Zug anhalten muss etc.
das soll natürlich keinesfalls die Wartungsversäumnisse, die zweifelsohne in grossem Umfang vorliegen entschuldigen


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum