Zum Glück zurückzuzahlen ... (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 08. August 2018, 23:32 (vor 131 Tagen) @ Twindexx

Hallo.

Das deutsche Finanzministerium wollte erstens nicht mehr Geld aus der Schweiz und zweitens wollten sie es als zu rückzahlendes Darlehen. Die Schweiz wäre für einen höheren Anteil und auch ohne Rückzahlpflicht bereit gewesen. Für Frankreich wurden sogenannte A-fonds-perdu-Beiträge gezahlt, also Beiträge, die von Frankreich nicht zurückgezahlt werden müssen. Deutschland hat dies nicht wollen ...


Völlig zu Recht, wie man im folgenden liest.

Die Schweizer Mitfinanzierung gewährt dem BAV aber eine umfassende Projektkontrolle mit uneingeschränkter Unterlagen-Einsicht. Als die DB bekannt gab, die Kosten würden die 210 Mio € deutlich sprengen und der Inbetriebnahme-Termin Dezember 2015 wäre hinfällig, hat das BAV auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das BAV beauftragte die SBB, ein Team von Fachleuten im Namen des BAV zur DB zu schicken und alles genauestens nachzuprüfen. Insbesondere sollte der DB damit klar verständlich gemacht werden, dass es der Schweizer Politik Ernst darum ist.


Typisch Schweiz. Ein paar mickrige Talerchen vom Reichtum, von dem wir besser nicht die Herkunft erfragen, rüberschicken und dann meinen, dass sei alles schon eigenes Staatsgebiet und sich dementsprechend aufführen in der Fremde.

Anschliessend wurden dann auch die Bemühungen bei der DB deutlich verstärkt.

Schön dämlich. Als Verantwortlicher hätte ich die 50 Mille direkt zurück überwiesen. Und noch 50 Millionen oben drauf bezahlt. Um anschließend drauf zu bestehen, dass ich mitrede bei diversen Schweizer Straßenbauprojekten wie der geplanten zweistöckigen Autobahn in Zürich zum Beispiel.


Schöne Grüße von jörg

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)


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