Sparen, Sparen; koste es, was es wolle! (Aktueller Betrieb)

RenateMD, Samstag, 14. Juli 2018, 01:23 (vor 69 Tagen) @ Bahngenießer

Die Mentalität unter den Arbeitgebern ist es doch schon seit Jahren:

Sparen, sparen, koste es, was es wolle!
Und dann wundern, dass sich zu den Löhnen keiner mehr bewirbt.

Nabend,

Obacht, lieber Bahngenießer. Eigentlich will ich nicht die Karte der femininen Vernunft spielen, aber das Schwingen der antikapitalistischen Keule ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt.

Abgesehen davon, dass die Bahn nicht wie behauptet seit Jahren bei den Löhnen spart, sondern vollkommen zurecht Jahr für Jahr Löhne über der Inflation eines durchschnittlichen Standard-Warenkorbs zahlt, ist der Arbeitsmarkt in Deutschland wie leergefegt. Es finden sich schlichtweg zu wenig Bewerber auf eine Anzahl offener gemeldeter Stellen im sechsstelligen Bereich.

Aktuelle Arbeitslosigkeit bzw. der Unwille den Beruf zu wechseln ist größtenteils durch Fluktuationen, Saison, Unwille oder Krankheit geprägt und hat nichts mit angeblichem „sparen“ zu tun.

Das traurige Resultat dieses Zustandes wird leider die Fokussierung auf Maschinen sein. Lieber einen autonomen Zug einsetzen, als ihn nicht fahren zu lassen (sofern die Technik das hergibt).

Liebe Grüße
Renate


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