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fxe @, Mittwoch, 11. Juli 2018, 00:38 (vor 72 Tagen) @ lululu

PS:

mit für in der Barrierefreiheit eingeschränkte ...

Du meintest wohl "mit für in der Mobilität eingeschränkte ..." :)
In der Barrierefreiheit eingeschränkt ist höchstens der neue Nummernautomat im Reisezentrum, weil er jetzt auch für Blinde ein Touch-Feld hat, anstelle des tastbaren Konopfs von vorher. Naja, wenigstens habe ich bis jetzt noch keinen Automaten gefunden, der von der Regel "Nummern für Blinde gibts immer unten rechts in der Ecke" abweicht.

Hallo lululu,
sorry. Genau so meinte ich es. Da war wohl heute mittag meine Wortsuche defekt.
Wäre denn Markierungen auf x- und y-Achse am Bildschirmrand die Lösung für die Verwendung solcher Touch-Screens?
Und bisher war es in Frankfurt so, dass alle Mobilitätseingeschränkten zu einem Schalter geleitet wurden (Sehbehindertenleitstreifen, höhenverstellbarer Counter, Stockhalterung, Hörverstärker (?)) werden die jetzt auf verschiedene Schalter verteilt? Wenn die Technik nicht ausgeweitet wird, ergibt das doch wenig Sinn.

BTW In Frankfurt beim lokalen ÖPNV-Dealer VGF kann man bei den Automaten durch Klick in jede der vier Ecken ein Menü offensichtlich für Sehbehinderte gelangen. Es gibt dort kontrastreich dargestellt sechs bildschirmfüllende Buttons. Zu kaufen sind Einzeltickets bis Zeitkarten jeweils NUR für Frankfurt.
Abgesehen davon, dass ein Klick auf die Zeitkarte dann doch wieder auf die umständliche Menüführung mit zunächst E-Ticket auflegen etc. gelangt, scheint mir inzwischen der Nutzen für die begrenzte Gruppe mit dieser Mobilitätseinschränkung fraglich.
Gehe ich recht in der Annahme, dass unter denjenigen, die wissen wo sie klicken müssen, in der Regel auch ein Dokument ihr eigen nennen, das eine Nutzung der angebotenen Tickets nicht erforderlich macht. Ticketkauf für dritte wäre noch eine Option.

Erstmalig in deutschen Bahnhöfen habe ich während einer der Umbauphasen im Zwischengeschoss zur S-Bahn - in Frankfurt Hbf einen umgeleiteten Sehbehindertenleitstreifen gesehen. Hier wurden jeweils Teilflächen neu gefliest und erstmalig mit Sehbehindertenleitstreifen versehen. Die waren zwischenzeitlich nicht nutzbar bzw. führten in eine Baustelle. In Japan in den großen Bahnhöfen habe ich immer Umleitungsstrecken gesehen, wenn erforderlich.
Dumm nur, dass zur nächsten Bauphase die Umleitung nicht entfernt wurde und ihrerseits dann in die Sackgasse führte.
Jetzt führen sie nach Fertigstellung jeweils zu den aufwärtsführenden Rolltreppen und nicht zu den Treppen. Zwischen Zwischengeschoss und Bahnsteig gibt es ohnehin nur Rolltreppen.

Gruß
FxE


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