Reisebericht Italien (Teil 5/7 - Von Venedig nach Rom) (Reiseberichte)

DG @, Bremen-Hannover, Samstag, 12. Mai 2018, 22:29 (vor 94 Tagen) @ DG

Nachdem ich vier Übernachtungen in Venedig hinter mir und viel gesehen hatte, sollte es weiter nach Rom gehen. Gebucht hatte ich verhältnismäßig kurzfristig einen durchgehenden Frecciarossa, der mich in 3:33 von der elftgrößten in die größte Italienische Stadt bringen sollte. Ich hatte mich für eine Fahrt in der Executive-Class entschieden, wofür ich einen Super-Economy-Fahrschein für knapp 120€ online bei Trenitalia gebucht hatte.

[image]
Bild S3: Von Venedig nach Rom geht es hier lang.

[image]
Bild 70: Dieser Fahrschein gab mir die Möglichkeit, den FrecciaClub zu besuchen, quasi die italienische Lounge. Der Zugang ist offenbar auch irgendwie mit Vielfahrerkarten, für Wenigfahrer aber nur mit Executive-Ticket, nicht mit Business-Class-Ticket, möglich. Die Sitzmöbel waren bequem, in Mestre war in diesem Club nichts los. Ein anderer Fahrgast stieß irgendwann dazu, das war es dann auch.

[image]
Bild 71: Hier bietet man hochwertige Getränke und kleine Snacks an.

[image]
Bild 72: Etwa Markengetränke in Dosen. Und Wasser in Flaschen.

[image]
Bild 73: Sowie verschiedenes Gebäck. Ich hatte vorzügliche Zitronenkekse.

[image]
Bild 74: Am Gleis steht dann noch ein anderer Zug.

[image]
Bild 75: Und ein paar Gleise weiter fährt ein eidgenössischer Eurocity ein.

[image]
Bild 76: Und an einem anderen Gleis ein Frecciarossa.

[image]
Bild 77: Angekündigt ist mein Zug nun, er kommt von Venedig Santa Lucia.

[image]
Bild 78: Monitore fungieren als Wagenstandsanzeiger.

[image]
Bild 79: Pünktlich ist er angekommen. Ich sitze ganz vorne. Wagen 1 ist nur mit der Executive-Class bestückt. 10 solche Sessel.

[image]
Bild 80: Und ein solches Abteil beherbergt die Executive-Class auch.

[image]
Bild 81: Blick in Richtung Zugspitze.

[image]
Bild 82: Der Monitor informiert über den Fahrtverlauf.

[image]
Bild 83: Für den Wagen ist eine eigene Stewardess zuständig. Sie ist sehr freundlich, aufmerksam aber zurückhaltend, spricht gut englisch, und reicht mir recht bald die Karte, aus der ich auswählen darf.

[image]
Bild 84: Verschiedene Speisen und Getränke stehen zur Auswahl. Kostenfrei versteht sich. Bei dem Fahrtpreis aber auch in Ordnung.

[image]
Bild 85: Als Vorspeise wähle ich Büffelmozzarelle mit Olivenöl und Balsamico. Dazu gab es kleine Brötchen, Art Pizzabrötchen. Zum Trinken nehme ich vorerst Wasser. Es gibt keine richtigen Tische, stattdessen wird einer aus der Armlehne ausgeklappt. Es passt gerade so bei mir, lässt aber wenig Bewegungsfreiheit.

[image]
Bild 86: Die Hauptspeise soll ein Mosaico de Salmone, Patata e Olive sein. Dazu ein Vino Bianco. Ebenso wie die Vorspeise wirklich sehr, sehr gut.

[image]
Bild 87: Eine Nachspeise hatte ich eigentlich nicht gewählt. Aber wer kann bei der Frage 'Do you like some fruits?' schon nein sagen? Ich nicht.

[image]
Bild 88: Wir sind inzwischen in Florenz, einem Kopfbahnhof. Hier wird gedreht, auf dem Nachbargleis steht das Konkurenzprodukt, wenn ich nicht irre.

[image]
Bild 89: Ein Blick über italienische Felder.

Ein weiterer Fahrgast fuhr auch eine Weile in der Executive-Class mit, aber weder von Anfang an, noch bis zum Ende. Eventuell Roma-Tiburtina bis Firenze? Ich bin nicht mehr sicher.
Die Fahrkartenkontrolle kam spät und war unspektakulär. Ich zeigte mein Online-Ticket, der Schaffner nahm es in Augenschain, und gab es mir sogleich wieder. Kein Scan, keine Frage nach dem Ausweis. Sehr angenehm.

[image]
Bild 90: Ein ganzes Stück vor Rom wurden wir langsamer. Nach einer Weile erfolgten Ansagen vom Computer und Anzeigen auf italienisch und englisch.

[image]
Bild 91: Ich entschied mich noch für eine Cola, und probierte die diversen Einstellmöglichkeiten des Sitzes aus. Dieser war wirklich sehr bequem, ein wahres Premiumprodukt.

[image]
Bild 92: Die Sitze kann man auch (selbst) drehen, wie immer es einem beliebt. Das ermöglicht fantastische Ausblicke und ungewohnte G-Kräfte in Kurven.

[image]
Bild 93: Die Verspätung erhöhte sich, in Roma Termini waren es etwa 53 Minuten. Für mich nicht dramatisch.

Ich verließ den Zug und besuchte noch den FrecciaClub in Rom. Dieser war etwas größer und deutlich besser besucht. Das Aussehen und das Angebot war quasi gleich.

Anschließend ging ich dann einige Minuten zum Hotel und checkte ein.

In Teil 6 gibt es dann gleich ein paar Eindrücke aus Rom. In Teil 7 folgt dann der Schluss: Die Abreise zurück nach Deutschland via Nightjet.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum