Reisebericht Österreich (Teil 1/7 - Über Nacht nach Wien) (Reiseberichte)

DG @, Bremen-Hannover, Samstag, 12. Mai 2018, 22:28 (vor 98 Tagen)

Guten Abend,

für diesen Spätfrühling hatte ich eine Rundreise nach Wien, Venedig und Rom geplant und nun kürzlich auch durchgeführt. Eigentlich war das Ganze ja etwa einen Monat später, zum Ende der Anerkennung des DB-Tarifs im Nightjet, geplant, doch Bauarbeiten in Italien die die Buchung des Nachtzugs verhinderten, machten eine Umplanung und das Vorziehen erforderlich.

Der Bericht und die Bilder sind i.d.R. chronologisch. Teils erfolten die Bilder per Smartphone, teils per Kamera. Ich bitte daher etwaige Qualitätsschwankungen zu entschuldigen.
Ich habe mich für eine Aufteilung in mehrere Teile entschieden, jeweils Reise und Stadt getrennt. So ergeben sich 4 Reise- und 3 Städte-Abschnitte, da wir uns hier in einem Bahnforum bewegen fallen letztere etwas kürzer aus, stattdessen sei auf die diversen Tourismusportale verwiesen.
Über Fragen, Kommentare und Anregungen freue ich mich.

Für die Hinfahrt hatte ich Ende Dezember einen Sparpreis Europa 1.Kl. zu knapp 60€ sowie dem Aufpreis für den Single-Deluxe-Schlafwagen gebucht. Dabei sollte es des frühen Zustiegs wegen von Hannover über Hamburg nach Wien gehen, was bei der Buchung am Schalter keine erinnernswerten Rückfragen auslöste.

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Bild S1: So sollte die Fahrt nach Wien aussehen.

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Bild 1: Im erixx, der mich bis Buchholz/Nordheide bringen soll. Der Lint41 ist gut gefüllt, in der ersten Klasse sitzen zwei weitere Reisende außer mir...

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Bild 2: ...diese stiegen jedoch in Soltau aus, sodass sich ein Schnappschuss zur Seite anbot, der erklärt, warum man sich selbst Heidesprinter nennt.

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Bild 3: Angekommen in Buchholz, hier geht heißt es umsteigen.

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Bild 4: Während ich hier so warte, kommt ein sehr flixer Zug angefahren, der sich gerade noch so halbwegs festhalten lässt.

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Bild 5: Im Metronom dann die angenehmen breiten Stoffsitze. Viel schöner als das, was die DB in ihren Dosto-First-Wagen so anbietet.

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Bild 6: Zwei Loks auf dem Nachbargleis, soweit nicht ungewöhnlich. Aber sind die nicht abgebügelt? Wer genau hinschaut findet noch einen Grund, warum es eine Überführungsfahrt sein muss. Das Ziel der Reise ist wohl übrigens Finnland.

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Bild 7: In Hamburg angekommen hatte ich noch mehr Zeit, als gedacht, da ich in Buchholz einen Zug bekommen hatte, der früher fuhr, als der vorgesehene. So besuchte ich die Lounge, in der noch Partystimmung war. Hintergrund: Ein (sehr) langjähriger Mitarbeiter hatte seinen letzten Tag vor dem Ruhestand.

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Bild 8: Zunächst gab es ein Sandwich und Fassbrause...

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Bild 9: ...später dann noch Weißwein und Erdbeerquark. Erstgenannter hat für meinen Geschmack gegenüber dem früher servierten Lergenmüller Sauvignon Blanc deutlich verloren. Schade, aber dem geschenkten Gaul...

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Bild 10: Am Gleis dann die schlechte Nachricht, 15 Minuten Verspätung soll der Zug haben. Es wurden noch gut 30, bis er dann einfuhr, weswegen der NJ nach Zürich das Gleis wechseln musste, was für ein wenig Bewegung auf dem Bahnsteig sorgte.

Irgendwann fuhr unser Zug dann ein, Freude machte sich breit. Der Schlwfwagen war ein ehemaliger DB-Comfortline-Schlafwagen mit bis zu 3 Betten pro Abteil.

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Bild 11: Mein Abteil war bereits für die Nacht vorbereitet. Bereit standen/lagen Wasser, Prosecco, ein Fruchtdrink, das Sackerl mit Handtuch, Hausschühchen, Ohrstöpseln, Salzbrezeln usw....

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Bild 12: ...sowie die Frühstückskarte.

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Bilder 13a/b: Das Bad mit WC und Dusche war auch vorhanden, sauber und funktionstüchtig.

Ob es nun der Grund war, oder nicht, kann ich nicht mehr sicher sagen. Jedenfalls hatte die Klimaanlage einen Defekt, sodass wir angewiesen wurden, bei Bedarf die Fenster zu öffnen. Also hatte man die Wahl zwischen laut und warm.
Irgendwann in der Nacht funktionierte die Klimaanlage wohl mal, aber nicht durchgängig. Schlafen konnte ich dennoch gar nicht mal so schlecht.

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Bild 14: Am nächsten Morgen konnte ich problemlos duschen und das Abteil in die Tagposition bringen...

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Bild 15: ...ein Besuch beim Steward brachte die Erkenntnis, dass die Kühlung auch gestört gewesen sei und daher nur zum Frühstück angeboten werden könne, was ohne Kühlung nicht verdirbt.

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Bild 16: Weiter ging es durch das morgendliche Österreich.

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Bild 17: Gereicht wurde zunächst eine, später noch zwei weitere Zeitungen. Insgesamt war der Steward sehr freundlich und bemüht, die Unannehmlichkeiten gutzumachen.

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Bild 18: Angekommen im Wiener Hauptbahnhof.

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Bilder 19a/b: Im Wiener Hauptbahnhof habe ich erst einmal die Lounge aufgesucht, diese kannte ich noch nicht. Die Sitzgelegenheiten waren gewohnt bequem, die Sicht auf die Bahnhofshalle toll...

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Bilder 20a/b: ...und die Auswahl an Getränken und Knabbereien qualitativ sehr gut. Auch die Verpflegung hier wurde wohl von DoN bereitgestellt, eine solche Servicekraft war auch ständig vor Ort und hat Nachschub bereitgestellt.


Mein Hotel war nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, dorthin entschwand ich zunächst und stellte mein Gepäck unter, bevor ich am Nachmittag/Abend einchecken konnte.

Weiter geht es in Teil 2 mit einigen Eindrücken aus Wien. In Teil 3 geht es dann mit dem Railjet von Wien nach Venedig.


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