Türschlusszeit oder Losrollzeit publizieren? (Allgemeines Forum)

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 20. April 2018, 13:32 (vor 179 Tagen) @ Frecciarossa

Dass bei der Fahrplanberechnung Fehler gemacht werden, hat genau nichts mit der Systematik zu tun.

Daß die Umsetzung krankt, hat genau nichts mit der Systematik zu tun.

Das hat jetzt was womit zu tun? Oder wolltest Du mal wieder eine Deiner langweiligen Geschichten erzählen?

Es zwinkgt Dich keiner, meine Beiträge zu lesen.

Super Argument.

Man merkt es an Deinem tollen Gegeargument.

Super Argument.

Man merkt es an Deinem tollen Gegeargument.

Bahnhofsuhr = Funkuhr

Und warum habe ich dann selbst innerhalb des Frankfurter Hauptbahnhofs Uhren, die um zwei bis drei Minuten voneinander abweichen?

Nicht jeder möchte seine Zeit sinnlos vertrödeln.

Nicht jeder möchte morgens versuchen, einen 2-Minuten-Sprint zu schaffen.

Wenn die Zeit knapp ist, ist es eben blöd, wenn man einen Supersprint hinlegt, nur um festzustellen, dass die Türen heute doch 20 Sekunden später schließen, man also gar nicht so hätte rennen müssen.

Wenn die Zeit knapp ist, ist es eben blöd, wenn man einen Supersprint hinlegt, nur um festzustellen, daß die Vorleistung des Zuges heute mal wieder Verspätung hat und der zug noch gar nicht am Bahnsteig steht, man also gar nicht so hätte rennen müssen.
Man kann aus jeder Situation ein "ist es eben blöd" konstruieren.

Und noch blöder ist, wenn man nicht ganz so schnell rennt, um dann festzustellen, dass der Schaffner heute 20 Sekunden früher abfertigt.

Das ist die eigene Entscheidung. Wenn die Zeit knapp ist, sollte man halt versuchen, so schnell man kann zu seinem Zug zu kommen. Tut man das nicht, darf man kein Mimimi anstimmen, weil er schon weg ist.

Deine Lösung ist also, die Türen schon zwei Minuten vor Abfahrt zu schließen?

Nein. So, daß man, die ohne Defektfall auftretende Abfertigungszeit annimmt, um pünktlich abzufahren.

Oder sollte man nicht lieber an der Zuverlässigkeit der Türschließzeit und der Präzision der Mitarbeiter arbeiten? Probleme kaschieren statt lösen?

Das eine schließt das andere nicht aus. Selbst wenn die Schiebetritte mal wieder wegen kaputt abgeschaltet sind, kommt der Zug nicht pünktlich weg.

Heute kann man sich eben nicht mehr nach dem Fahrplan richten, da die Türen früher schließen – früher war das möglich.

Ich kann mich durchaus an IC-Fahrten als Kind erinnern, wo ich fasziniert auf den stehenden Sekundenzeiger der Uhr am Bahnsteig geschaut habe, und genau mit dem Springen des Minutenzeigers der Anfahrt-Ruck durch den Zug ging. Früher war eben nicht alles (nach Deiner Definition) besser.

Pünktlichkeit erreicht man mit System, nicht mit undefinierten Zeitpuffern und zufälligen Zeitpunkten.

"Irgendwann mal, aber nicht vor Zeit X" ist kein System, sondern ein zufälliger Zeitpunkt.

Mich angesichts Deiner Argumentation an etwas erinnert fühlende Grüße
der Colaholiker

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