Gab es denn eine "Schnellfahr-Offensive"? (Allgemeines Forum)

Gast, Donnerstag, 19. April 2018, 10:37 (vor 238 Tagen) @ MF_5289
bearbeitet von Gast, Donnerstag, 19. April 2018, 10:38

Bei bestimmten Zügen München-Augsburg z.B. hätte ich gerne mal etwas von dieser "Schnellfahr-Offensive" gesehen, bis auf große Ausnahmen war dies aber nicht der Fall.

Aufgrund billiger Konzeption des Ausbaus wird auf dieser Strecke in Augsburg-Hochzoll ja der Nahverkehr aus Richtung Ingolstadt, der dann auch noch an der Haunstetterstraße hält, auf die Fernstrecke geleitet. Einige Fernzüge laufen planmäßig bei Hochzoll auf solche Züge auf und bummeln dann bis zum Hbf hinterher, die Fahrzeit ist darauf eingestellt. Nun kommt es sehr oft vor, daß der Nahverkehr einige Minuten Verspätung hat. Würde der Fernzug von München an schnellstmöglich fahren, dann wäre er in solchen Fällen vor dem verspäteten Nahverkehr in Hochzoll, könnte ohne Verzögerung zum Hbf fahren und käme dann eben etwas früher an. Wenn der verspätete Regionalzug in Hochzoll wäre, wäre der Fernzug bereits durch und er könnte auch ohne weitere Verzögerung weiterfahren. In über 90 Prozent der von mir erlebten Fälle läuft das aber ganz anders: Der Fernzug fährt schon lange vor Hochzoll, oft schon ab München-Pasing, deutlich langsamer als erlaubt. Deshalb kommt er erst kurz hinter dem verspäteten Regionalzug in Hochzoll an und freiwilliges Gebummel ab Pasing plus zwangsläufiges Weiterbummeln ab Hochzoll ergibt dann eine vermeidbare Verspätung am Hbf.

Solche Fälle wird es sinngemäß anderswo auch geben, da kann ich dann diesem hirnlosen Durchsetzen "energiesparender" Fahrweise überhaupt nichts abgewinnen.


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